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Bis 15. Dezember Spenden bei den Stadtwerken Bamberg beantragen
(20. November 2020)

Noch bis 15. Dezember haben Vereine und Institutionen, die Strom- oder Gaskunden der Stadtwerke Bamberg sind und in Bamberg, Hallstadt und Stegaurach beheimatet sind, die Möglichkeit, eine Bewerbung für Spendengelder bei der städtischen Tochter einzureichen. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: "Die Corona-Pandemie macht den Vereinen schwer zu schaffen. Vielen Menschen, das höre ich immer wieder in Gesprächen, fehlt jetzt wieder das gemeinsame Sport treiben und die persönlichen Kontakte. Dazu haben viele Klubs durch ausgefallene Veranstaltungen finanzielle Einbußen. Daher kann ich nur die Vereinsvorstände ermuntern, bei den Stadtwerken eine Bewerbung einzureichen. Ich drücke allen Vereinen, in erster Linie natürlich unseren Mitgliedsvereinen, die Daumen, dass sie aus dem Spendentopf Geld erhalten. Den Stadtwerken danke ich im Namen der Vorstandschaft, jedoch auch persönlich, für dieses Angebot." Bei den Projekten muss es sich laut Angaben der Stadtwerke Bamberg um Soziales, Bildung, Sport, Kultur oder Umwelt handeln. Mehr Informationen gibt es online bei den Stadtwerken Bamberg.

Zudem macht der Stadtverband noch einmal auf die Absage der für 5. Dezember vorgesehenen öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann aufmerksam. Wolfgang Reichmann: "Wir haben stets die Entwicklung der Infektionszahlen verfolgt. Die Hoffnung haben wir nie aufgegeben, trotz der schwierigen Situation die Veranstaltung durchführen zu können. Das geht jetzt leider nicht. Eingeladen hatten wir den Minister bereits Anfang des Jahres. Da hatte in Deutschland Corona noch keiner auf dem Zettel. Und das Ministerbüro hatte erfreulicherweise bereits im Februar die Teilnahme des Ministers zugesagt. Mit viel Engagement und Aufwand hatten wir dann die Ehrenamtsveranstaltung im Sinne unserer 60 Mitgliedsvereine und den in anderen Bereichen ehrenamtlich Tätigen vorbereitet. Ihnen wollten wir die Gelegenheit geben, mit dem Innenminister über das Thema Ehrenamt gerade auch in der jetzigen schwierigen Situation zu sprechen und zu diskutieren. Das geht nun leider nicht". 


Veranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit Staatsminister Joachim Herrmann abgesagt (30. Oktober 2020) 
Die vom Stadtverband für Sport Bamberg für Samstag, 5. Dezember, vorgesehene öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann ist abgesagt. Gründe hierfür sind die Steigerung der Infektionszahlen der Corona Pandemie und die am Donnerstag von der Bayerischen Staatsregierung bekanntgegebene Nachricht, ab Montag alle Veranstaltungen abzusagen. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: "Wir haben bewusst lange gewartet mit dieser Entscheidung und stets die Entwicklung der Infektionszahlen verfolgt. Die Hoffnung haben wir nie aufgegeben, trotz der schwierigen Situation die Veranstaltung durchführen zu können. Jetzt jedoch sind von Montag an bis Ende November alle Veranstaltungen abgesagt. Und wir wissen ja heute nicht, was ab 1. Dezember ist." 

Eingeladen hatte der Stadtverband für Sport Bamberg den seit 2008 amtierenden bayerischen Innenminister Herrmann bereits Anfang des Jahres. "Da hatte in Deutschland Corona noch keiner auf dem Zettel. Und das Ministerbüro hatte erfreulicherweise sehr schnell die Teilnahme des Ministers zugesagt, worüber wir uns ganz besonders gefreut hatten. Mit viel Engagement und Aufwand hatten wir dann die Ehrenamtsveranstaltung im Sinne unserer 60 Mitgliedsvereine und den in anderen Bereichen ehrenamtlich Tätigen vorbereitet. Ihnen wollten wir die Gelegenheit geben, mit dem Innenminister über das Thema Ehrenamt gerade auch in der jetzigen schwierigen Situation zu sprechen und zu diskutieren. Das geht nun leider nicht", sagt Reichmann weiter. 

"Ohne Ehrenamt wäre vieles nicht möglich" 
 
Den vielen Ehrenamtlichen dankt der ehemalige Lehrer und Hörfunk-Sportreporter des Bayerischen Rundfunks nun auf diesem Weg. "Ja, ich sage danke für das Engagement. Das ist gerade in der heutigen Zeit wahrlich nicht selbstverständlich, für die Gesellschaft diesen wichtigen Dienst zu leisten. Denn eines ist klar: Ohne Ehrenamt wäre vieles nicht möglich. Mit dieser Veranstaltung wollten wir einfach die Gelegenheit nutzen, die Menschen in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins zu rücken. Wir hoffen inständig, im nächsten Jahr, wenn sich die Situation anders darstellt, diese Veranstaltung im Sinne aller Beteiligten nachholen zu können."


Motive, Formen und aktuelle Fälle von Antisemitismus (23. Oktober 2020)
 Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern)  laden Ehrenamtliche und Interessierte dazu ein, sich über Motive, Formen und aktuelle Fälle von Antisemitismus stärker bewusst zu werden. Diesen Hinweis richtete die Stadt Bamberg an den Stadtverband für Sport. Gemeinsam werden im Seminar am 8. November 2020 in Bamberg zudem Handlungsoptionen reflektiert, um Judenhass im Alltag und im Ehrenamt entgegentreten zu können. Durch die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde Bamberg soll das Seminar die Kontakte vor Ort zwischen Gemeinde und Zivilgesellschaft stärken. Weitere Informationen und Anmeldung über: https://www.lbe.bayern.de/service/fortbildung/suche/index.php

Aus Kreisen der jüdischen Gemeinde, so heißt es, gibt es Interesse, speziell Ehrenamtliche aus dem Bereich Sport anzusprechen. 


Start der Schach-Stadtmeisterschaft am Freitag (14. Oktober 2020)
Am Freitag, 16. Oktober, startet die offene Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft. Ausgerichtet wird sie vom SC 1868 Bamberg, die Spiele beginnen um 19:15 Uhr im Klemens-Fink-Zentrum, Babenbergerring 1. Insgesamt werden sieben Runden Schweitzer System gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest. Für den Stadtverband für Sport wird sich zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz zum Auftakt unter die Zuschauer mischen. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes: "Corona bedingt konnten wir leider viele Medaillen nicht verteilen, was sehr schade ist und war. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir den Gewinnern der Stadtmeisterschaft im Schach dann ihre zustehenden und auch fest eingeplanten Medaillen samt Urkunden nun auch persönlich überreichen dürfen."  Beendet ist die Meisterschaft im März 2021. Mehr Informationen gibt es online auf der Webseite des Schachclubs unter www.schachclub-bamberg.de 


Offene Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft - Bis 14. Oktober sind Anmeldungen möglich (8. Oktober 2020) 
Zur offenen Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft lädt der SC 1868 Bamberg ein. Los geht es am Freitag, 16. Oktober, um 19:15 Uhr. Gespielt wird im Klemens-Fink-Zentrum, Babenbergerring 1. Anmeldungen nimmt der Schachclub noch bis 14. Oktober entgegen per E-Mail (spielleiter@sc-bamberg.de). Mit der Anmeldung, darum bittet der Ausrichter, sollen Verein und Wertungszahl angegeben werden. Der Spielmodus sieht sieben Runden Schweitzer System vor, die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest. Die Meisterschaft geht insgesamt über sieben Runden und endet am 19. März 2021. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg: "Es ist klasse, dass neben Jugendfußball Anfang des Jahres, Golf und Tennis im Sommer jetzt noch die Schachstadtmeisterschaft zur Austragung kommt. Ach, ich freu mich, denn damit habe ich wegen Corona gar nicht mehr gerechnet. Super, dass der Schachclub die Meisterschaft ausrichtet und durchführt. Hierfür sage ich im Namen des Stadtverbandes vorab vielen Dank. Mein Vorstandskollege und zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz wird das dann noch den Verantwortlichen des Schachclubs persönlich sagen, wenn er der Meisterschaft seine Aufwartung macht. Wir können ja die vielen Medaillen wegen dem Ausfall vieler Meisterschaften nicht übergeben. Daher freut es mich umso mehr auf die Spiele." Mehr Informationen gibt es online auf der Webseite des Schachclubs unter www.schachclub-bamberg.de. 


"Sport verbindet" - Statement des Stadtverbands für Sport zum  30. Jahrestag 
"Tag der deutschen Einheit" (26. September 2020) 
Die friedlichen Proteste in der ehemaligen DDR ebneten 1989 den Weg zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Dabei kommt dem Tag der Deutschen Einheit am kommenden Samstag, 3. Oktober, eine besondere Bedeutung zu: Deutschland feiert den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit. Auch für den Sport ist es ein besonderer Tag, wie Gerhard Seitz, zweiter Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, anmerkt: "Sport verbindet. Und nur wenige Wochen nach dem Mauerfall trafen sich Sportler und Sportfunktionäre aus Ost und West, so dass auch im Sport wie in der Politik in weiten Bereichen das Zusammenwachsen zweier verfeindeter Systeme gut gelang. Dabei dürfen jedoch eines nicht, nämlich die Schicksale der Dopingopfer, vergessen werden." Die zentralen Feierlichkeiten zum Jubiläum der Wiedervereinigung finden in Potsdam statt. Seit 5. September und noch bis zum 4. Oktober lädt das Land Brandenburg zur Einheits-Expo unter freiem Himmel ein. 


Förderkreis goolkids startet Crowfunding - "Klasse, wenn Vereine innovativ sind, um Vorhaben zu finanzieren" (19. September 2020) 
Der Förderkreis goolkids geht die nächste Aufgabe an. Die Einrichtung möchte zwölf Sportrollstühle anschaffen, um diese dann kostenlos an Schulen, Vereine oder Verbände zu verleihen. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. Den Kauf möchte goolkids mittels Crowdfunding realisieren. Beim Crowfunding geben Institutionen oder Privatpersonen über ein Onlineverfahren Geld, mit dem ein bestimmter Zweck - in diesem Fall die Anschaffung von Sportrollstühlen - ermöglicht werden soll. "Ich finde es klasse, wenn Vereine innovativ sind, um Vorhaben zu finanzieren. Der Sportverband für Sport Bamberg drückt die Daumen, dass es klappt. Denn die Gesellschaft darf es nicht zulassen, dass Menschen mit Einschränkungen zurückbleiben", lässt der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport, Wolfgang Reichmann, wissen. Mehr zur Aktion, so die Verantwortlichen von goolkids, gibt es ab 21. September 2020 online unter www.toyota-crowd.de/goolkids.

Der Förderkreis goolkids e.V. fördert Kinder- und Jugendhilfe, Sport, Völkerverständigung, Toleranz und Integration sowie das bürgerschaftliche Engagement in diesen Bereichen. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung und Förderung sportlich-sozialer Projekte und Aktivitäten von, mit oder für Kinder. Der Verein begleitet regional und weltweit verbindende Aktionen, die vor allem die Motive Fairness, Respekt, Integration und Toleranz nachhaltig fördern. 


Sparkasse schüttelt wieder Füllhorn aus - Hilfe für coronabedingte Einbußen 
(16. September 2020) 
Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können bei der Sparkasse Bamberg wieder eine finanzielle Unterstützung beantragen. Das Kreditinstitut stellt im Herbst erneut Gelder aus dem sogenannten Sonderspendenbudget zur Verfügung. Darauf macht die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport Bamberg aufmerksam. Antragsberechtigt sind Vereine, die dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Bamberg angehören - also im Stadtgebiet oder Landkreis Bamberg liegen. Ferner müssen die Vereine vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sein und Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen. Dem Antrag muss ein aktueller Freistellungsbescheid beigefügt werden. Zudem muss der Verein nachweisen, dass er durch die Corona-Krise Einnahmeverluste erlitten hat und dadurch in finanzielle Probleme geraten ist. Die Antragsfrist endet am 16. Oktober, die Anträge sind bei der Sparkasse Bamberg einzureichen. Bereits im Frühjahr 2020 hat die Sparkasse Bamberg 60 Vereine mit Spenden über knapp 184.000 Euro unterstützt. Auch für das nächste Jahr sind weitere Unterstützungen vorgesehen.  

Die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport zeigt sich dankbar für dieses Angebot, ist es doch für die Vereine mit ihren vielen Ehrenamtlichen eine große Unterstützung in einer aufgrund der Pandemie schwierigen Zeit. Max Zillibiller, Schriftführer und Vorstandsmitglied, zur Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: "Ehrenamt? Ist doch Ehrensache. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viel ehrenamtliches Engagement wie in Deutschland. Dadurch wird erst vielen Menschen, vor allem Jugendlichen, die Möglichkeit gegeben, sich sinnvoll einzubringen, sei es Sport, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, FSJ, Integration, Nachbarschaftshilfe oder oder oder. Die Liste ist schier endlos und der Großteil der Bevölkerung bringt sich zum Wohl der Gemeinschaft ein und bildet damit ein stabiles Rückgrat unserer Gesellschaft. Und die meisten bleiben unerkannt im Hintergrund und sie freuen sich schon über ein einfaches DANKE. "Ich mache das gerne" hört man von fast allen und ohne sie würde sehr vieles gar nicht möglich sein."


Erstes Treffen mit dem neuen Sportreferenten - "Uns geht es nur um die Sache" (12. September 2020) 
Auf Einladung von Matthias Pfeufer, neuer Leiter des neuen städtischen Referats für Bildung, Schulen und Sport, kam eine Abordnung der Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport am vergangenen Freitag (11. September) in das Rathaus. Der Termin in der kommunalen Verwaltungszentrale diente dem ersten Kennenlernen - Matthias Pfeufer ist erst seit kurzem als Referatsleiter für den Sport zuständig. 

 Erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann ließ gleich zu Beginn der in sehr guter Atmosphäre geführten ersten Kontaktaufnahme dem neuen Referatsleiter wissen, dass die vom Stadtverband für Sport nicht befürwortete Aufteilung des ehemaligen Referates für Bildung, Kultur und Sport in zwei Referate, an dessen Spitze ein Laufbahnbeamter steht, nichts mit dem neuen Leiter zu tun habe: "Ganz klar, das hatte nichts mit Ihnen zu tun, denn wir wussten ja damals gar nicht, wer die Leitung übernehmen werde, dass das auf Sie hinauslaufe. Wir haben mit der bisherigen Aufteilung und der damit verbundenen Tatsache, dass ein Bürgermeister für den Sport zuständig ist, gute Erfahrungen gemacht. Ein Bürgermeister hat halt ein anderes Gewicht. Daher wollten wir, dass das so bleibt. Wir haben einfach die Befürchtung, dass die Bedeutung des Sports in der neuen Konstellation sinkt." Eine Befürchtung, die Matthias Pfeufer ausräumen konnte.
 
Allerdings werde der Stadtverband dennoch genau hinsehen, was mit dem Sport passiere. Wolfgang Reichmann: "Dies vor dem Hintergrund der finanziellen Situation der Stadt Bamberg. Die Frage ist zum Beispiel, was mit dem Zuschuss passiert, der dem Stadtverband jährlich zur Verfügung gestellt wird. Bleibt es dabei? Ohne ihn können wir nämlich die Medaillen für die Stadtmeisterinnen und Stadtmeister nicht mehr finanzieren. Und genau darauf freuen sich die Aktiven. Fehlt also künftig hierfür das Geld, während auf der anderen Seite für die Förderung von Lastenfahrräder mehrere tausend Euro ausgegeben werden? Aber das liegt ja in der Entscheidung des Stadtrates."

“Wir wollen zwischen Stadtverband und dem Referatsleiter eine schöne Verbindung”

Die Abordnung des Stadtverbandes und Matthias Pfeufer waren sich einig, dass nur gemeinsam etwas bewegt werden kann. "Wir wollen, dass zwischen Stadtverband und dem Referatsleiter eine schöne Verbindung besteht, in der es uns um die Sache, um den Sport geht", gab Wolfgang Reichmann das Ziel des Stadtverbandes aus. Matthias Pfeufer ergänzte hierzu, "dass ich auch auf die Unterstützung des Stadtverbandes bei bestimmten Themen setze". Wolfgang Reichmann und dessen Vorstandskollege Robert Hatzold sagten dies zu. Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die vom Stadtverband für Sport geplante öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema Ehrenamt mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 5. Dezember, der Sportentwicklungsplan und die Zukunft von Fußballvereinen. 

Im Kern "liegen wir, das ist unser Eindruck, mit Matthias Pfeufer auf Wellenlänge. Und das ist gut so", beschreibt Robert Hatzold die Einschätzung der Stadtverbandsabordnung. Und Wolfgang Reichmann ergänzt: "Wenn schon einer wie Matthias Pfeufer einen Termin für Freitagnachmittag anbietet, das spricht schon für sich. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit. Und Matthias Pfeufer ist, das kam auch deutlich raus, sehr sportaffin." 


Golfen für guten Zweck: Erlöse zugunsten Menschen mit Handicap 
Zu einem Benefiz-Golfturnier lädt der Förderkreis goolkids e.V. am 10. Oktober ab 12:00 Uhr auf die Golfanlage Gut Leimershof ein. Das Startgeld beträgt 50 Euro und beinhaltet auch ein Abendessen. Nach dem Turnier warten ein kleines musikalisches Programm und Verkostungsstände auf die Aktiven. Heinz Kuntke, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport Bamberg, hofft auf rege Beteiligung und animiert zur Anmeldung: "Wer die wunderschöne Anlage am 10. Oktober in Leimershof zum Golfen benutzt, unterstützt damit die Inklusion von Menschen mit Handicap und sorgt mit dafür, dass Integration von Menschen mit Handicap besser gelingt." 

Informationen zur Veranstaltung gibt es bei im folgenden "Akquiseblatt Benefiz-Golfturnier" und direkt bei gooldkids e.V. Bamberg (Rufnummer: 0951/309 009 92, E-Mail: info@goolkids.de).  

 



Der Förderkreis goolkids e.V. fördert Kinder- und Jugendhilfe, Sport, Völkerverständigung, Toleranz und Integration sowie das bürgerschaftliche Engagement in diesen Bereichen. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung und Förderung sportlich-sozialer Projekte und Aktivitäten von, mit oder für Kinder. Der Verein begleitet regional und weltweit verbindende Aktionen, die vor allem die Motive Fairness, Respekt, Integration und Toleranz nachhaltig fördern.


Ausschreibung Ehrenamtspreis - "Auch in Bamberg erleben wir Engagement" (9. September 2020)
Auch in diesem Jahr zeichnet der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) mit seinem Ehrenamtspreis wieder herausragende Persönlichkeiten aus, die sich mit außergewöhnlich großem Engagement für ihren Verein und für das Ehrenamt im Sport in ganz Bayern eingesetzt haben. Der Stadtverband für Sport Bamberg schließt sich, so Vorstandsmitglied Wolfgang Grader, gerne dieser Würdigung an, denn "wir erleben ja auch in Bamberg das großartige ehrenamtliche Engagement. Und: Empathie gepaart mit Begeisterung sind die besten Schwungräder für den Vereinssport. Der Motor des Ganzen ist aber das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen. Hundertausende Sportlerinnen und Sportler konnten dadurch eine sportliche Heimat finden. Dieser persönliche Einsatz wird heute besonders gewürdigt und an einzelnen Projekten und Vereinstätigkeiten hervorgehoben", so Grader.

 
Im Mittelpunkt der Kampagne, darauf macht der BLSV aufmerksam, stehen Vorbilder, die mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten und deshalb selbst einmal ein Dankeschön verdienen und auf die „große Bühne“ gehören. Gleichzeitig sorgt die Auszeichnung dafür, freiwilliges Engagement im Sport stärker in den Mittelpunkt zu rücken und aufzuzeigen, dass es sich lohnt, ehrenamtlich aktiv zu sein. Nominierungen sind bis 5. Oktober möglich. Ausführlich berichtet der BLSV auf seiner Internetseite


Glückwünsche für Staatsministerin Melanie Huml (9. September 2020)
Bayerns Staatsministerin Melanie Huml hat heute Geburtstag. Glückwünsche hierzu gibt es vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der Gratulationsnachricht an die in Bamberg lebende Huml schreibt erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann: "Zu Ihrem heutigen Geburtstag darf ich Ihnen im Namen des Stadtverbandes für Sport Bamberg, aber auch persönlich, recht herzlich gratulieren und Ihnen alles Gute wünschen. Außerordentlich dankbar, das darf ich Ihnen noch mit auf den Weg geben, ist der Stadtverband für Sport für die Lockerungen im Breitensport, die die Staatsregierung gestern beschlossen hat und die ab 19. September greifen. Der Sport hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert und macht auch ein Stück Lebensqualität aus. Von daher halte ich die Lockerungen für wichtig und gut für den Breitensport - viele Aktive und Ehrenamtliche haben darauf gewartet."


Corona: Wettkämpfe ab 19. September wieder möglich - "Entscheidung gut und wichtig für den Breitensport" (8. September)
Die Bayerische Staatsregierung hat heute Mittag bekanntgegeben, dass der reguläre Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen wieder zugelassen wird. "Möglich ist dies ab 19. September", "teilt Wolfgang Reichmann mit. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport Bamberg weiter: "Die Entscheidung ist gut und wichtig für den Breitensport, denn viele Aktive und vor allem auch viele Ehrenamtliche haben lange auf sie gewartet. Vielen Vereinen fehlt ja auch das Geld aus Eintritt und dem Catering. Der Sport ist wichtig und bedeutet auch Lebensqualität. Daher freue ich mich sehr, dass die sportlose Zeit bald ihr Ende findet und viele Vereine wie zum Beispiel aus dem Fußball, Handball, Basketball, Ringen wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung im Wettkampf nachgehen können". Die Bayerische Staatsregierung begründet ihre Entscheidung mit den guten Erfahrungen aus dem Trainingsspielbetrieb der Kontaktsportarten. Wolfgang Reichmann: "Wir führen ja am Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember, eine öffentliche Diskussionsveranstaltung durch, zu der wir Staatsminister Joachim Herrmann als Ehrengast begrüßen dürfen. Vielleicht werden wir mit ihm dann noch einmal darüber sprechen. Denn er ist ja als Innenminister auch für den Sport im Freistaat zuständig."  Ausführliche Informationen gibt es auf der Onlineseite der Bayerischen Staatsregierung


Corona-Pandemie:
31 bayerische Sportfachverbände sprechen sich für Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebes und Zulassung von Zuschauern aus (7. September 2020)

Aufgrund der Corona-Pandemie ruht in Bayern derzeit der Wettkampfbetrieb, zudem sind Zuschauer nach wie vor nicht zugelassen.  In einer Resolution haben sich 31 Sportfachverbände an das Bayerische Innenministerium - dort ist auch der Sport angesiedelt - gewandt mit dem Ziel, Wettkämpfe und Zuschauer wieder zuzulassen. Mehr hierzu gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Fußball-Verbandes.   

 

 Für Stadtwerke werben und Finanzen aufbessern (6. September 2020)
Der Stadtverband für Sport Bamberg macht erneut auf ein Angebot der Stadtwerke Bamberg aufmerksam: Wenn Sportvereine bei ihren Mitgliedern für das Stadtwerke-Telekommunikationsprodukt "baMbit" werben und sie diese als "baMbit" Neukunden für die Stadtwerke Bamberg gewinnen, können sie profitieren und eine Provision erhalten. Möglich ist dies, wenn die Klubs mit den Stadtwerken eine entsprechende Kooperation eingehen. "Im Gegenzug für die Provision wirbt der jeweilige Sportverein auf seinen verschiedenen Kanälen wie zum Beispiel der Vereinszeitung oder der Internetseite. Das Angebot wollen wir unseren Vereinen noch einmal schmackhaft machen. Das hatten wir im April bereits getan, aber im Alltagsstress geht manches einfach unter. Daher noch mal dieser Hinweis", erläutert Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg. 

Zum Verfahren: Die Stadtwerke stellen eine online Bestellstrecke zur Verfügung, die von den kooperierenden Vereinen beworben werden kann. Für Neukunden, die einen baMbit-Vertrag online unter Angabe eines vereinbarten Kennwortes während der Laufzeit dieser Vereinbarung mit den Stadtwerken abschließen, erhält der jeweilige Sportverein eine Provision in Höhe von 50 € brutto pro geworbenen Neukunden für die Vereinskasse. Dieses Angebot unterbreiteten die Stadtwerke Bamberg Anfang Januar dem Stadtverband für Sport. Damit reagierte das kommunale Unternehmen auf eine Anfrage des Stadtverbandes, in welcher er beim Energieversorger um einen vergünstigten Stromtarif für Sportvereine warb. 


Innenminister Herrmann kommt am Tag des Ehrenamtes nach Bamberg
(23. August 2020)

Der Stadtverband für Sport Bamberg veranstaltet am Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember 2020, eine öffentliche Podiumsdiskussion. Darauf macht der Verband bereits heute aufmerksam. "Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns gelungen ist, für die Diskussion Bayerns Innenminister Joachim Herrmann als Gast begrüßen zu können. Bereits Anfang des Jahres hat er auf unsere Einladung hin seine Teilnahme zugesagt, vergangene Woche hat sein Ministerbüro dies noch einmal bestätigt", sagt Wolfgang Reichmann. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes ergänzt: "Uns ist es wichtig, dass die vielen Ehrenamtlichen unserer Stadtgesellschaft zu Wort kommen, gerne dürfen sie mit dem Innenminister diskutieren." Beginn ist um 11:00 Uhr, das Ende ist für 12:30 Uhr vorgesehen. "Natürlich hoffen wir, dass uns die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Völlig klar ist, dass die geltenden Hygiene- und Schutzrichtlinien beachtet werden." Der Stadtverband für Sport in Bamberg e.V. - er versteht sich als starker Ansprechpartner für die Vereine rund um den Sport in Bamberg.

 

Stadtverband für Sport trauert - Langjähriges Vorstandsmitglied Saal überraschend verstorben (20. August 2020) 
Der Stadtverband für Sport Bamberg trauert um Andreas Saal, das langjährige Vorstandsmitglied des Verbandes ist am vergangenen Wochenende im Alter von 60 Jahren überraschend verstorben. In einem Kondolenzschreiben drückte Wolfgang Reichmann für den Stadtverband den Hinterbliebenen das Beileid aus. Wörtlich schrieb der erste Vorsitzende: „Die Vorstandschaft des Stadtverbandes übermittelt aufrichtige Anteilnahme. Es ist sehr schwer, den Partner, mit dem man gemeinsam viele Jahre den Lebensweg gegangen ist, zu verlieren. Die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport Bamberg fühlt in diesen schweren Tagen und Wochen mit Ihnen und wünscht viel Kraft, das Leid zu ertragen. In unseren Gedanken sind wir bei Ihnen.“ Zudem erinnerte sich Reichmann in dem Schreiben an die Feier „zu Andi`s 60. Geburtstag, als die von Corona noch freie große Jubelgemeinde unseren Andi verdientermaßen hoch leben ließ und mit ihm als Mittelpunkt eine tolle Geburtstagsfete feiern durfte. Noch vor vierzehn Tagen hat er mir einen neuen Bierkrug überbracht, er strotzte nur so vor Fitness und Optimismus. Verrückt, wie schnell sich so etwas ändern kann.“ Vorstandsmitglied Max Zillibiller zeigte sich, wie alle im Vorstand, tief erschüttert. Er habe einen so engagierten und erfahrenen Kollegen und Freund verloren.

Andreas Saal engagierte sich nicht nur im Stadtverband für Sport, sondern unter anderem auch politisch. Für die CSU gehörte er viele Jahre dem Bamberger Kreistag an. 


Glückwünsche für Golf Stadtmeister - "Ein bisschen Abwechslung im Sport" (16. August 2020)
Am 15. August wurden auf der Anlage des Golfclubs Hauptsmoorwald Bamberg die diesjährigen Golf-Stadtmeister ermittelt. Für den Stadtverband für Sport gratulierte Wolfgang Reichmann der neuen Stadtmeisterin Sabine Oelmann, dem Jugendmeister Luca Karneth und bei den Herren Matthias Maiwald. Der Vorsitzende des Stadtverbandes: "Ich freue mich für die neuen Medaillenträger und Trägerin für ihren Erfolg und wünsche ihnen alles Gute für die nächsten Wettkämpfe. Danken darf ich dem Golfclub um dessen Vorsitzende Daniela Reinfelder sowie Klaus Beier und dessen Damencrew für die Organisation und Austragung der Stadtmeisterschaft. In diesen Zeiten ist es ja leider fast unmöglich, eine Stadtmeisterschaft auszutragen. Daher sind wir im Stadtverband dem Golfclub Hauptsmoorwald dankbar, dass er unter Beachtung der maßgeblichen Schutz- und Hygieneregeln die Meisterschaft ausgerichtet hat und so zumindest ein bisschen für Abwechslung im Sport sorgte." Neben Golf wird nach jetzigem Stand noch die Bamberger Tennisfamilie die Stadtmeisterschaft austragen. "Zumindest gehen wir davon aus, dass es weitere Meisterschaften in diesem Jahr nicht geben wird. Dies ist bedauerlich, haben wir doch im Winter neue Medaillen organisiert. Aber die Gesundheit geht vor, das ist ja völlig klar", so Reichmann abschließend.


Ehrenamtskarte Bayern nutzen - "Man wird für die geleistete Arbeit belohnt" (26. Juli 2020)
Um engagierte Ehrenamtliche für ihren Einsatz zu belohnen, führte die Stadt Bamberg 2011 die Bayerische Ehrenamtskarte ein. Mit der Karte erhalten Ehrenamtliche verschiedene Vergünstigungen wie beispielsweise Rabatte in Geschäften oder verbilligte Eintritte in Bäder und Museen. Auf dieses Angebot macht jetzt der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam: "Ehrenamtliche werden in allen Bereichen benötigt, in Vereinen ebenso wie in sozialen Einrichtungen, Pflegeheimen und Seniorenheimen. Diese ist für vielerlei Unternehmungen ein Vorteil, denn man spart einiges ein, und wird für die geleistete Arbeit belohnt. Dies bedeutet einen minimalen Aufwand für Vorstände und Einrichtungsleiter, der angebracht sein sollte", sagt Stadtverbands-Vorstandsmitglied Siegfried Prell. Die Ehrenamtskarte ist drei Jahre gültig und hat Scheckkartenformat. Inhaber der Karte können mit ihr neben den Angebote in der Region auch Vergünstigungen außerhalb der eigenen Heimat nutzen. Mehr Informationen, unter anderem zu den Voraussetzungen, die Karte zu erhalten, gibt es beim Landratsamt im Fachbereich Kultur und Sport in der Ludwigstraße 23 oder bei der Stadt Bamberg im Referat für Zentrale Steuerung, Personalwesen und Konversionsmanagement im Rathaus am Maximiliansplatz 3. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt Bamberg


Tipp für Vereine: Vorsicht mit der Verwendung des Wortes „Webinar“
(13. Juli 2020)
Die Corona-Pandemie und deren Einschränkungen stellt die Stadtgesellschaft und Vereine vor Herausforderungen. Manche Vereine zeigen sich hier ideenreich, sie halten Versammlungen oder Veranstaltungen häufig virtuell ab. „Das ist eine gute Idee, denn so kann der Kontakt mit Mitgliedern oder Gönnern aufrecht erhalten und verschiedene Angebote gemacht werden“, sieht Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, durch das Onlineangebot durchaus Vorteile. Allerdings, so Reichmann weiter, müssen die Verantwortlichen aufpassen: „Viele Formate, die online abgehalten werden, tragen die Bezeichnung ´Webinar`. Dieses Wort ist jedoch markenrechtlich seit über zehn Jahren geschützt. Daher rate ich allen Vereinen, es nicht zu verwenden oder sich die Nutzung genehmigen zu lassen.“ Bei Verstößen kann der Inhaber einer eingetragenen Marke mittels Abmahnung die rechtswidrige Nutzung rügen und neben der Unterlassung auch Schadensersatz einfordern. Ausführliche Informationen zum Markenschutz gibt es online beim Deutschen Patent- und Markenamt

 

Stadtverband bedauert Referatsaufteilung – „Breitensportler fühlen sich plötzlich nicht mehr gebührend repräsentiert“ (30. Juni 2020)
Der Stadtverband bedauert ausdrücklich den Stadtratsbeschluss vom 24.Mai, nach dem das bisherige Referat für Bildung, Kultur und Sport nun künftig von zwei Verwaltungsmitarbeitenden geleitet wird. Nach kurzer Aussprache wurde nicht nur eine öffentliche und sogar interne Ausschreibung verworfen, sondern auch eine wohl längst hinter verschlossenen Türen beschlossene Ämter-Aufteilung genehmigt. „Und das ausgerechnet noch in einer nicht enden wollenden Krisenzeit, in der dem Sport eine noch höhere Bedeutung beim Drang nach außen zukommt. Eigentlich ein Affront gegen all die ehrenamtlichen Funktionäre und all die in Vereinen organisierten Sportler, die sich förmlich verraten fühlen, weil ihnen die entsprechende politische Einflussnahme nahezu entzogen wurde“, so erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann. Dabei liegt Vieles im Sport in Bamberg im Argen, man denke nur an den Platz des FC Wacker, an die Tribüne im Volkspark und dessen anstehendes Jubiläum, an die unbeleuchteten Wege zur TSG Bamberg, die dadurch sogar Kinderkurse absagen musste oder an die Fortschreibung des Sportentwicklungsplanes.  

Der Stadtverband ist sich sehr wohl im Klaren, dass es in diesen schwierigen Zeiten wenig zu verteilen gibt. Gerade deshalb wäre ein hauptamtlicher Sportreferent aus Sicht des Stadtverbandes als direkter Ansprechpartner in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband besonders wichtig. Doch anscheinend haben die politischen Mehrheiten im Bamberger Stadtrat wenig für den Sport übrig. Schade, denn Bamberg hat als Aushängeschild eben nicht nur das Profiteam der Basketballer von Brose Bamberg, sondern eine unglaubliche Masse von Breitensportlern, die den Begriff „Sportstadt“ erst mit Leben erfüllen, und die sich plötzlich nicht mehr gebührend repräsentiert fühlen. Pessimismus um weitreichende Folgen für den Sport in Bamberg erscheint deshalb durchaus angebracht, denn der Sport ist (war) ein wichtiger Teil der Bamberger Lebensqualität, auf die wir in Bamberg mit Recht so stolz sind. "Was den Sport betrifft, blickt der Stadtverband mit gemischten Gefühlen in die Zukunft", sagt Wolfgang Reichmann abschließend. 


Gegen Referatsaufteilung - "Auf bewährte Zusammenarbeit setzen"
(19. Juni 2020)

Das bisherige Referat Bildung, Kultur und Sport der Stadt Bamberg soll nicht auf zwei Referate aufgeteilt werden und auch in Zukunft von einem berufsmäßigen Stadtrat oder einer berufsmäßigen Stadträtin geleitet werden. Mit dieser Bitte, die die Vorstandschaft mehrheitlich beschlossen hat, hat sich der Stadtverband für Sport kürzlich an Oberbürgermeister Andreas Starke und dessen Bürgermeisterkollegen Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner sowie an alle Mitglieder des Stadtrates gewandt. Begründet wird die Bitte mit den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre: "Ehrenamt braucht Hauptamt – ein gewichtiges mit politischer Verantwortung. Dies geht aus unserer Sicht mit einer Referatsleitung, die als berufsmäßiger Stadtrat oder einer berufsmäßigen Stadträtin fungiert. Ansonsten befürchten wir, dass der Sport in seiner gesellschaftlichen Bedeutung abgewertet wird. Das hat der Sport in einer Weltkulturerbestadt nicht verdient", erläutert für die Vorstandschaft Pressereferent Robert Hatzold. Zudem heißt es in dem Schreiben wörtlich: "Wir befinden uns in schwierigen Zeiten, deshalb ist es wichtig, auf bewährte Zusammenarbeit zu setzen. Wir bitten Sie daher mit Nachdruck, die vakante Position der Referatsleitung so schnell wie möglich öffentlich auszuschreiben und zu besetzen, ganz im Sinne des Sports, der ja einen Großteil unserer heimischen Lebensqualität ausmacht." 

Unter dem Dach des Stadtverbandes für Sport sind 60 Vereine mit 40.000 Mitgliedern organisiert. Zusammen mit den Vereinen begleitet der Stadtverband für Sport die Vereinsmeisterschaften und ehrt die Stadtmeister*innen. Im vergangenen Jahr waren es 25 Stadtmeisterschaften, dabei wurden 504 Urkunden und insgesamt 1872 Medaillen überreicht.

   

Keine Unterstützung für Vereine - Stadt darf freiwillige Leistungen nicht im Haushalt veranschlagen (1. Juni 2020)
Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können nicht auf Hilfe der Stadt Bamberg hoffen. Grund hierfür ist die Aussage des Bayerischen Innenministeriums, das eine Ausweitung freiwilliger Leistungen in der gegenwärtigen Situation unter keinen Umständen für vertretbar halte. Das hat Bambergs Finanzreferent Bertram Felix kürzlich der Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport mitgeteilt. Ferner informierte der berufsmäßige Stadtrat, dass der Haushalt der Stadt Bamberg von der Aufsichtsbehörde erneut unter Auflagen erteilt wurde. Eine der Auflagen besage, dass zusätzliche freiwillige Leistungen nicht veranschlagt werden dürfen. Erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann: "Wir bedanken uns bei Bertram Felix für die Antwort. Für uns ist es verständlich, dass die Stadt Bamberg unter diesen Voraussetzungen nicht helfen kann. Allerdings: Für viele Sportvereine, unter dem Dach des Stadtverbandes für Sport sind immerhin 60 an der Zahl organisiert, ist es nicht einfach, den Wegfall von Einnahmen zu kompensieren." 

Reichmann macht daher noch einmal auf das von der Sparkasse Bamberg für dieses und nächstes Jahr zur Verfügung gestellte Sonderspendenbudget aufmerksam. "Damit soll den Vereinen geholfen werden, zumindest halbwegs aus der finanziellen Krise zu kommen. Wir empfehlen daher die Kontaktaufnahme mit der Sparkasse Bamberg, falls das noch nicht geschehen ist. Und wir sagen noch einmal danke an die Sparkasse für diese Förderung. Sie ist eine sehr gute Sache".

Der Stadtverband für Sport hatte Anfang Mai Finanzreferent Bertram Felix kontaktiert und angefragt, ob die Stadt Bamberg Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, unterstützen könne. Zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz hatte dem Stadtkämmerer hierzu auch einen Finanzierungsvorschlag unterbreitet. Dieser besagte, auf die in den letzten Jahren erfolgte Schuldentilgung von 200.000 Euro pro Jahr zu verzichten und in diesem Jahr die Summe ganz oder in großen Teilen zur Unterstützung der Sportvereine zu verwenden. 

Kommunen müssen ihre Haushaltssatzung, in der die Einnahmen und Ausgaben aufgeführt sind, der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde vorlegen - für die Stadt Bamberg ist das die Regierung von Oberfranken in Bayreuth. Wenn die Haushaltssatzung genehmigungspflichtige Teile wie zum Beispiel die Aufnahme von Krediten beinhaltet, muss sie genehmigt werden. Die Haushaltssatzung gilt für das Haushaltsjahr, das ist das Kalenderjahr.

               

Gesetz hilft Vereine bei Abmilderung der Folgen durch Covid-19 - "Rechte jedes einzelnen Mitglieds wahren" (13. Mai 2020)
Aufgrund der Corona-Pandemie stellen sich für Vereinsvorsitzende viele Fragen. Unter anderem, ob sie denn Mitgliederversammlungen, zu denen sie ja gemäß Satzung und Gesetz verpflichtet sind, abhalten müssen. Antworten auf diese und andere Fragen gibt jetzt das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. So bleibt zum Beispiel ein Vorstandsmitglied auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt. Zudem können auch ohne ausdrückliche Ermächtigungen in der Satzung nun virtuelle Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Heinz Kuntke, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport, zeigt sich zwar hierfür dankbar, dass durch dieses Gesetz für die vielen ehrenamtlichen Vorstände jetzt Klarheit herrscht. Es gibt, so der Jurist, dennoch ein Problem: "Es müssen auch bei einer virtuellen Mitgliederversammlung die Rechte jedes einzelnen Mitglieds an einer Teilhabe an der Versammlung gewahrt sein. Beschlüsse können nunmehr auch ohne Versammlung schriftlich gefasst werden, wobei für die Annahme gilt, dass mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen dem Beschlussvorschlag zustimmt. Die Neuregelung gilt vorläufig bis 31. Dezember 2020."

Der Stadtverband für Sport Bamberg hat seine Mitgliedervereine kürzlich auf dieses Gesetz und dessen wichtige Inhalte aufmerksam gemacht. "Das sind mal Hinweise auf das, was gilt und was den Vorstandskollegen in den Klubs hilft. Und sie wissen, wo genau sie nachlesen können. Unsere Hinweise sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechtsberatung, denn diese kann und darf der Stadtverband für Sport Bamberg nicht geben. Jedem raten wir trotzdem, die Anmerkungen unseres Vorstandskollegen Heinz Kuntke zu berücksichtigen", ergänzt Vorsitzender Wolfgang Reichmann.


Stadtverband für Sport dankt ausgeschiedenem Bürgermeister Lange für dessen Engagement (8. Mai 2020)
Dem ausgeschiedenen Bürgermeister von Bamberg, Christian Lange, hat der Stadtverband für Sport für dessen Engagement in den vergangenen sechs Jahren gedankt. Mit Lange trage in der neuen Legislaturperiode des Stadtrates ein großer Fürsprecher des Bamberger Sports nicht mehr die Verantwortung. Gleichzeitig sprach der Stadtverband einen großen Dank aus für die stets großartige Unterstützung von Anliegen der Bamberger Vereine. "Du hattest immer ein offenes Ohr - seien es Zuschüsse für die Sportstätten oder gar spontane Hilfen für in Not geratene Vereine. Auch die wieder ins Leben gerufene Fußball-Stadtmeisterschaft wird stets mit deinem Namen verbunden bleiben. Überhaupt gehörte der Kampf um den städtischen Sportetat zu deinem persönlichen Selbstverständnis und politischen Vermächtnis", schrieb Wolfgang Reichmann namens der Vorstandschaft in der Dankesnachricht. 

Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport weiter: "Nicht vergessen wollen wir, dass vor allem der gute Kontakt miteinander und der freundschaftliche Umgangston gerade im Sport nicht nur eine große Rolle spielt, sondern unter deiner Führung stets gepflegt wurde. Und das auch überparteilich, was dich besonders ehrt. Wir hoffen, dass wir in dir - trotz der veränderten politischen Landschaft - weiterhin einen gewichtigen Fürsprecher haben werden und wünschen für die Zukunft alles, alles Gute. Nochmals danke für sechs Jahre sportliches Miteinander." 

Christian Lange (CSU) war vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2020 Bürgermeister der Domstadt und unter anderem für den Sport zuständig. Zum Nachfolger Langes wählte der Stadtrat am Mittwoch Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg). 


Stadtverband gratuliert einem großen Funktionär - Dietfried Fösel wird 80 Jahre alt (30. April 2020)
Der jahrzehntelange Vorsitzende des ASV Gaustadt, Dietfried Fösel, feierte am 30. April seinen 80. Geburtstag. Glückwünsche hierzu bekam der bekennende Franke vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der von Vorsitzendem Wolfgang Reichmann und Vorstandsmitglied Robert Hatzold verfassten Gratulationsnachricht heißt es wörtlich unter anderem: "Wir wünschen dir alles Gute, vor allem: bleibe Gesund. Der Stadtverband für Sport dankt dir für dein weit überdurchschnittliches ehrenamtliche Engagement. Seit über 30 Jahren als Vorsitzender des ASV Gaustadt, als Richter im Fußball Sportgericht oder als Mitarbeiter des KSV Bamberg - nicht jeder Fußball Funktionär kann auf so unterschiedliche Tätigkeiten und vor allem über so viele Jahrzehnte im Ehrenamt zurückblicken. Dein langjähriges Wirken wurde im Sommer 2009 mit der Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes am Bande auch entsprechend gewürdigt. Nicht vergessen dürfen wir deine Zeitungsberichte für den Fränkischen Tag. Oder um deine Worte zu verwenden: für die hiesige Gazette. Dein Kürzel "df" im FT ist jedem Sportler bekannt, sagen wir fast jedem Sportler."  

Wolfgang Reichmann richtete sich neben den Glückwünschen für den Stadtverband noch mit weiteren Gedanken an den Jubilar. So erinnert er sich "noch gut an die unglaublich amüsanten und informativen Interviews für den BR, an die großartigen Auf- und traurigen Abstiege des ASV Gaustadt, die ich als freundschaftlicher Zaungast miterleben durfte. Dein unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz garniert mit einem gewissen Schalk im Nacken wird immer ein persönlicher Maßstab für andere sein".


Vereinspauschale wird verdoppelt - Vorstandsmitglied Saal: "Sie soll unbürokratisch und schnell zur Verfügung stehen" (23. April 2020) 
Gute Kunde für die Sport- und Schützenvereine. Am Dienstag hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, die Vereinspauschale in diesem Jahr zu verdoppeln. Der Betrag beläuft sich somit auf 40 Millionen Euro. In der aktuellen Corona-Krise ist dies eine notwendige Unterstützung der Vereine, wie Andreas Saal, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport Bamberg, mitteilt: "Sie ist auch für unsere Sportvereine und für deren Mitglieder eine große Herausforderung. Es ist eine harte Zeit für uns alle - gerade für diejenigen, die den Sport lieben und mit Leidenschaft in den Vereinen Sport treiben. Niemand weiß, wann der Alltag wieder einkehren kann. Viele vermissen schon jetzt die Gemeinschaft und die schönen Momente, die uns der Vereinssport bietet. Auch die finanziellen Auswirkungen sind teilweise erheblich. Deshalb finde ich es gut, dass der Freistaat Bayern seine Vereine nicht hängen lässt und die Vereinspauschale verdoppelt. Wichtig ist, dass sie unbürokratisch und schnell unseren Vereinen zur Verfügung gestellt werden soll. Die Vereine brauchen die Unterstützung sofort. Zusätzlich sollten die Vereine auch das Corona-Soforthilfeprogramm in Anspruch nehmen, das man beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung u. Energie beantragen kann." Die Vereinspauschale wird jährlich unter Beachtung der Sportförderrichtlinien des Freistaats Bayern zur Unterstützung des Sportbetriebs der Vereine ausgereicht. Die Höhe der den jeweiligen Vereinen zustehenden Vereinspauschale wird mithilfe sogenannter Mitgliedereinheiten ermittelt. 

Die von der Staatsregierung verhängte und noch geltende Ausgangsbeschränkung erlaubt, darauf macht der Stadtverband auch aufmerksam, ausdrücklich Sport und Bewegung an der frischen Luft. So sind zum Beispiel Joggen, Wassersport auf natürlichen Gewässern, Reiten oder Fahrradfahren möglich. "Doch bi tte nicht vergessen, dass trotz des Erlaubten nach wie vor gilt: Gruppenbildungen sind nicht zulässig, der Mindestabstand ist nach wie vor zu wahren", erinnert der Vorsitzende des Stadtverbandes, Wolfgang Reichmann.


Stadtverband für Sport Bamberg gratuliert OB Starke zur Wiederwahl -
"Alle p
olitischen Akteure im neuen Stadtrat müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein" (31. März 2020)

Zur seiner Wiederwahl als Oberbürgermeister erhielt Andreas Starke die Glückwünsche vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der Glückwunschnachricht an das alte und neue Stadtoberhaupt heißt es unter anderem: "Neben den etablierten Parteien wie den Christsozialen, den Sozialdemokraten und den Grünen gibt es ab Mai viele kleine Gruppierungen und Einzelstadträte, mehr als im aktuellen Gremium. Wir sprechen hier von einem bunten Strauß, der sich ab Mai den vielen anstehenden Aufgaben und Herausforderungen widmen wird. Für uns ist daher klar: Bamberg zu gestalten, Bamberg weiter zu entwickeln und Bamberg fit zu machen für die Zukunft - das wird eine Herausforderung, ja fast eine Herkulesaufgabe werden für alle politischen Kräfte."

Immer mehr Menschen wollen in Bamberg leben und arbeiten. Daher sei es wichtig, die vielen wichtigen Themen anzugehen und weiter fortzuführen: Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen, Klimaschutz, Schulsanierungen, Förderung des Sports und der Kultur, Entwicklung des Konversionsgeländes, Schaffung von bezahlbarem (sozialen)Wohnungsbau - um nur einige Themen zu nennen. "Es wird daher darauf ankommen, die vielen unterschiedlichen Interessen gut unter einen Hut zu bekommen und Entscheidungen zum Wohle der Stadt zu treffen. Was nicht passieren darf, ist Stillstand. Es darf aus parteipolitischen Gründen keine, oder nicht zu viele, Blockaden geben. Uns ist natürlich bewusst, dass das nicht in deiner Hand liegt. Wir hoffen, dass sich alle politischen Akteure des neuen Stadtrates ihrer Verantwortung nicht nur bewusst sind, sondern auch entsprechend handeln", heißt es in der vom ersten Vorsitzenden Wolfgang Reichmann und dessen Vorstandskollegen Robert Hatzold verfassten Gratulationsnachricht. 

Andreas Starke (SPD) setzte sich in der Stichwahl um das höchste Amt der Stadt Bamberg am 29. März gegen Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg) durch.


Stadtverband präsentiert sich selbstbewusst bei Mitgliederversammlung –
Wir sind wer“ (13. Februar 2020)

Zu seiner Mitgliederjahreshauptversammlung kam der Stadtverband für Sport Bamberg am Mittwochabend (12. Februar) im Vereinsheim der TSG 05 Bamberg zusammen. In seinem Jahresbericht zeigte sich erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann selbstbewusst: „Nach einem Jahr vieler Neuerungen in der Außen-, aber auch in der Innendarstellung, lässt sich das abgelaufene Jahr unter der Überschrift ´Wir sind wer` zusammenfassen. Vieles, was auf den Weg gebracht worden ist, hat sich mittlerweile bewährt, was nicht heißt, dass manches durchaus auch einer Überarbeitung oder gar Änderung bedarf.“ Der Stadtverband habe, so Reichmann, im abgelaufenen Jahr 25 Stadtmeisterschaften begleitet. „Ein wahrhafter Boom, der vor Jahren undenkbar schien, und für den wir uns durchaus auch auf unsere eigenen Schultern klopfen dürfen, ohne die Zuständigkeit und Unterstützung der Vereine dabei zu vergessen. Dabei wurden 504 Urkunden verteilt und sage und schreibe 1.872 Gold- Silber- und Bronzemedaillen, schön Geschlechter getrennt, überreicht. Eine tolle Bilanz, und ein Ende ist nicht abzusehen“, nannte Reichmann konkrete Zahlen.

 Positiver Finanzbericht

Neben den Stadtmeisterschaften brachte der Stadtverband, um professioneller aufgestellt zu sein, in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sportamt eine neue Postadresse mit Briefkasten im Rathaus auf den Weg. Die Stadtwerke wurden kontaktiert und auf fehlende Busverbindungen und Straßenlaternen aufmerksam gemacht, „weil es nicht sein kann, dass Kurse ausfallen oder Kinder woanders hingeschickt werden müssen, nur weil der Zugang derart erschwert ist“. Und die Stadtwerke wurden sogar ein zweites Mal kontaktiert, um für die Bamberger Vereine einen einheitlichen, günstigen Stromtarif zu erreichen. „Wir haben einen neuen Fußballpokal gestiftet, weil der vorherige als Wanderpokal dem dreimaligen Stadtmeister FC Eintracht Bamberg überlassen werden musste“, nannte Reichmann einige Aktivitäten. Ebenfalls positiv viel der Finanzbericht aus, den Kassier Werner Thiele präsentierte: „Das Jahr 2019 wurde mit einem Gewinn von 1.600 Euro abgeschlossen. Insgesamt beträgt das Vermögen derzeit 13.600 Euro, auf dem Anlagenkonto befinden derzeit 7.000 Euro“, so die vom Finanzchef vorgelegten Zahlen.  

„Müssen noch selbstbewusster als in der Vergangenheit auftreten“

Für die Zukunft, so Wolfgang Reichmann, „zeigt das alles, dass wir als Stadtverband noch selbstbewusster als in der Vergangenheit auftreten müssen, wir sind nämlich nicht irgendwer und auch nicht die Brosamen mancher Vereine, die ja von uns Unterstützung erwarten, und für die wir uns mit aller Kraft einsetzen wollen.“ Für dieses Jahr kündigte der Vorsitzende an, die gesellschaftliche, soziale und gesundheitliche Bedeutung des Sports in der Region mit Wort und Tat weiterhin kräftig unterstützen. „Der Sport macht nämlich einen Großteil unserer heimischen Lebensqualität aus. Und deshalb steht dies ganz oben auf unserer Agenda 2020.“ Freuen konnte sich die Vorstandschaft, die noch ein weiteres Jahr im Amt bleibt, dass mit dem im vergangenen Jahr wieder gegründeten TSV Eintracht Bamberg ein neues Mitglied dem Stadtverband angehört. „Damit sind jetzt exakt 60 Vereine unter dem Dach des Stadtverbandes organisiert“, so Reichmann abschließend.

 Inklusion und Integration mehr fördern

Der für den Sport zuständige Bürgermeister Christian Lange referierte über die sportliche Entwicklungen in der Stadt. So floss gut 1 Mio. Euro in die Sportförderung, „das ist ein gutes Signal für den Sport“, so Lange. Zudem wurden für die Vereine 100.000 Euro ausgereicht und so einzelne Maßnahmen unterstützt. „Über die Sportförderrichtlinien werden wir jetzt Inklusion und Integration mehr fördern. Denn das ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Und die Sanierung und Gestaltung des Volksparks soll bis 2025 fertig sein, passend zum 100-jährigen Jubiläum in fünf Jahren“, erläuterte Lange.

Texte: 
Stadtverband für Sport/Robert Hatzold