Ihr zuverlässiger Ansprechpartner in allen sportlichen Angelegenheiten...

Richtige Sportart mit neuer digitalen Plattform finden - "Nicht überall gibt es behindertengerechte Zugänge"(25. Februar 2021)

Welche Para Sportarten kann ich mit meiner Behinderung ausüben? Wie funktioniert eigentlich Goalball? Und wo kann ich Rollstuhlbasketball kennenlernen und ausprobieren? Diese Fragen und mehr beantwortet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit dem integrierten Para Sportarten-Finder. Damit unterstützt der Verband die Suche nach der idealen Sportart, die den eigenen Stärken entspricht. Und das zu einem richtigen Zeitpunkt. Mit #StarteDeinenWeg startete kürzlich der DBS ein halbes Jahr vor der Eröffnung der verschobenen Paralympischen Spiele in Tokio mit einer digitalen Plattform über die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote des Para Sports in Deutschland. Mehr gibt es hier.
  
Für Siegfried Prell, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport, ist die digitale Plattform ein gutes Angebot. Allerdings richtet Prell den Blick auch auf die Region: "Leider scheitern manche Sportarten, wie zum Beispiel Tischtennis, immer wieder daran, dass es in den Bamberger Schulturnhallen keine behindertengerechten Zugänge gibt. Und auch an den Duschen scheitert es immer wieder. Erst wenn dies einmal behoben sein wird, könnte der Sport auch in dem Bereich einen Aufschwung nehmen. Wir hoffen, dass dies in kürzester Zeit geändert wird. Allen Menschen soll schließlich die Möglichkeit gegeben werden, Sport zu treiben. Und zwar den Sport, den man sich auch ausgesucht hat und bei dem man auch Spaß haben kann."


Stadtverband befürwortet Lockerungen für den Sport - "Sport ist für viele ein Stück Lebensqualität und Teilhabe" (19. Februar 2021)

Augrund der Corona-Pandemie ist die Ausübung des Amateur- bzw. Breitensports - mit Ausnahme des Individualsports - nach wie nicht zulässig. Die positive Entwicklung der Infektionszahlen in vielen Teilen Bayerns jedoch könnte für eine Lockerung des Verbotes sorgen. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat sie kürzlich zeitnah in Aussicht gestellt. Dies treffe insbesondere für den Sport zu, der an der frischen Luft ausgeübt wird. Für Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, wäre eine Lockerung "ein gutes Signal für die vielen Menschen, die im Sport ehrenamtlich tätig sind und für die Sportlerinnen und Sportler. Für sie ist es nach wie vor eine schwere Situation. Sie können sich nicht sportlich betätigen, obwohl Sport und Bewegung gesund sind. Vor allem aber ist für viele Aktive der Sport ein Stück Lebensqualität. Und für nicht wenige Menschen ist er auch ein Stück Teilhabe. Daher begrüßt der Stadtverband für Sport eine Lockerung ausdrücklich. Gleichwohl jedoch müssen wir Verständnis haben, wenn eine Lockerung mit Auflagen verbunden sein sollte, denn Corona begleitet uns nach wie vor." Der ehemalige Bundesligabasketballer weiß zudem "aus vielen Gesprächen, dass die Vereine über gute Hygienekonzepte verfügen." Nicht vergessen dürfe man, so Reichmann weiter, die Hallensportarten. "Mir ist durchaus bewusst, dass es Sportarten, die im Freien ausgeübt werden, leichter haben. Jedoch wünschen wir uns auch für den Hallensport eine Perspektive."



Positionspapier mit Wünschen und Forderungen - „Sport für viele Menschen auch ein sozialer Anker" (10. Februar 2021)

Insgesamt 14 Sportvereine in Bayern, darunter der MTV Bamberg, haben unter anderem ein an die Politik gerichtetes Positionspapier vorgelegt. Es enthält Wünsche und Forderungen für den Sport in Zeiten der Corona-Pandemie. In dem Papier wird ein „praktikabler Wegweiser in Richtung Wiederaufnahme des Sportbetriebs vorgeschlagen, der angelehnt ist an das bereits eingeführte Ampelsystem", teilt Sabine Geus vom MTV Bamberg mit. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: „Ich freue mich, dass sich Vereine über die Bezirksgrenzen hinaus gemeinsam an die maßgeblichen Entscheidungsträger richten. Das zeigt den Zusammenhalt der Sportgemeinde, gerade in dieser schweren Zeit. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Politik die richtigen Entscheidungen trifft, denn der Sport ist für viele Menschen neben einem Teil von Lebensqualität auch ein wichtiger sozialer Anker", sagt Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport. 

Gefordert wird unter anderem eine Sonderförderung Corona für die Vereine, die zum Jahresbeginn weniger Mitglieder haben als zum 1. Januar 2020. „Dies halte ich nicht nur für eine gute Idee, sondern für unabdingbar. Vielen Vereinen sind Mitglieder davongelaufen. Dadurch fehlen Beiträge, auf die die Vereine händeringend angewiesen sind", erläutert Reichmann. Zudem regen die Vereine an, für Kinder und Jugendliche ab 1. März Outdoor zu ermöglichen, wenn die sieben-Tage-Inzidenz einen bestimmten Wert nicht übersteigt. Zudem werden weitere, gestaffelte Regelungen auf Basis des sieben-Tage-Inzidenzwertes vorgeschlagen.  Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des MTV Bamberg


Sportler laufen für Künstler: 10.000 Euro Spendengelder für Kulturschaffende in der Region - 550 Euro Privatspenden „#extrameilefuerkunst“
(3. Februar 2021)  
    

Mit dem Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ am 31. Dezember vergangenen Jahres organisierte der Stadtverband für Sport - in Kooperation mit dem FC Eintracht Bamberg - einen besonderen Jahresabschluss. Sportlerinnen und Sportler waren aufgerufen, die Laufschuhe zu schnüren und möglichst viele Kilometer zu laufen. Das große Ziel war eine Gesamtlaufstrecke von 5.000 Kilometer. Wird diese Marke erreicht, spendet der Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro. Zudem stellte die Metzgerei Böhnlein aus Bamberg  3.000 Euro und der Wirtschaftsclub Bamberg  1.000 Euro zur Verfügung. In den Tagen nach dem Lauf kamen durch vier Privatspenden weitere 550,38 Euro zusammen. „Das Ergebnis hatte alle unsere Erwartungen übertroffen: Am Neujahrsabend notierten die Zähler 13.849,05 Kilometer mit 1.160 Teilnehmenden. Die rund 10.000 Euro gehen an Kulturschaffende in der Region. An dieser Stelle danke ich nochmals allen, die bei dem Benefizlauf mitgemacht haben - unabhängig davon, ob sie als Sportler, als Helfer oder als Spender dabei waren“, sagt Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport.
   
Auf dem Betriebsgelände des Automobilzulieferers Brose in Hallstadt nahmen am Dienstag vergangener Woche (26. Januar 2021) Wolfgang Reichmann, Bambergs dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner und Sascha Dorsch, Vorstandsmitglied des FC Eintracht Bamberg, den Spendenscheck über 5.000 Euro von Dr. Michael Swoboda, Geschäftsführer Brose Hallstadt, entgegen. „Mit unserer Spende unterstützen wir die Kulturschaffenden in der Region und fördern gleichzeitig die Freude an Sport und Bewegung. Viele unserer Mitarbeiter waren unter den Teilnehmern. Ich freue mich, dass die Aktion so gut angenommen wurde. Sie hat gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Unterstützung in der aktuell schwierigen Situation ist“, erklärte Swoboda bei der symbolischen Scheckübergabe. Heinz Kuntke, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport, erläuterte: „Die Spenden sind ein Beitrag, Künstlern, die durch die Pandemie um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten müssen, das Überleben als Künstler zu erleichtern.“
   
Die unter Leitung von Wolfgang Reichmann arbeitende Jury hatte sich Mitte Januar entschieden, folgende Kulturschaffende zu unterstützen: Die Kulturfabrik (Kultur- und Kunstprogramme gemeinsam mit Menschen mit Handicap zur Integrations- und Kulturarbeit), Nevfel Cumart (Schriftsteller, Referent, Übersetzer, Journalist, Literaturlesungen u.a. auch in Schulen), Stephan Bach (Schauspieler und Mitglied im Theater im Gärtnerviertel), Nina Lorenz (mit dem Theater im Gärtnerviertel bietet sie Kultur auf höchstem Niveau), Gerrit Zachrich (seit 20 Jahren Leitung des Odeon- und Lichtspielkinos mit Filmen auf hohem Niveau), Martin Neubauer (als Soloselbstständiger Leiter des Brentano-Theaters), Werner Kohn (Fotograf, in zahlreichen Bamberg-Büchern vertreten), Dirk Bayer (Theaterpädagoge, Erziehungsarbeit vor allem in Schulen), Michael Cleff III. (Maler, hat sich vor allem durch Portraits einen Namen gemacht).


Online-Portal zur Meldung von Corona-Schäden geschaltet (25. Januar 2021) 

 Aufgrund der Corona-Pandemie und der Entwicklung der Infektionszahlen bleiben Sportstätten nach wie vor geschlossen, der Spielbetrieb ist im Amateurbereich unverändert eingestellt. Für viele Vereine keine einfache Situation, "denn ihnen brechen die Mitglieder weg, weil kein Sport möglich ist. Das ist bitter für die Klubs, denn viele Vereine sind auf die Mitgliederbeiträge angewiesen. Dazu kommen fehlende Sponsorengelder. Und es fehlen Einnahmen aus Catering, auch eine wichtige Einnahmequelle", berichtet Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport. Der ehemalige Bundesligabasketballer macht daher auf das Online-Portal des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) aufmerksam. Dort können Sportvereine und Sportfachverbände wieder die durch die Pandemie verursachten Schäden melden. "Die Ergebnisse der Umfrage werden vom BLSV ausgewertet. Sie dienen dann als Grundlage für Gespräche mit der Bayerischen Staatsregierung mit dem Ziel, für die Klubs eine Unterstützung zur Minderung der Schäden zu erreichen. Daher bitte ich alle Bamberger Vereine, an der Umfrage mitzumachen", so Reichmann. Die Zugangsdaten zur Online-Befragung wurden den Sportvereinen und Sportfachverbänden bereits zugesendet. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Bayerischen Landes-Sportverbandes.


Schachmeisterschaften unterbrochen (20. Januar 2021)

Die Bamberger Meisterschaften SKV und JVM sind unterbrochen. Grund hierfür sind der Lockdown und das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie. Die Turniere werden, sofern möglich, im Frühjahr fortgesetzt. 


Spendenempfänger des Benefizlaufs „#extrameilefuerkunst“ stehen fest
(14. Januar 2021)


Die Kunst- und Kulturschaffenden, die sich auf Spenden aus dem vom Stadtverband für Sport am 31. Dezember vergangenen Jahres durchgeführten Benefizlaufes „#extrameilefuerkunst“ freuen können, stehen fest. Die unter der Leitung von Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, zusammengestellte Jury hat sich für folgende Kulturschaffende entschieden: Die Kulturfabrik (Kultur- und Kunstprogramme gemeinsam mit Menschen mit Handicap zur Integrations- und Kulturarbeit), Nevfel Cumart (Schriftsteller, Referent, Übersetzer, Journalist, Literaturlesungen u.a. auch in Schulen), Stephan Bach (Schauspieler und Mitglied im Theater im Gärtnerviertel), Nina Lorenz (mit dem Theater im Gärtnerviertel bietet sie Kultur auf höchstem Niveau), Gerrit Zachrich (seit 20 Jahren Leitung des Odeon- und Lichtspielkinos mit Filmen auf hohem Niveau), Martin Neubauer (als Soloselbstständiger Leiter des Brentano-Theaters), Werner Kohn (Fotograf, in zahlreichen Bamberg-Büchern vertreten), Dirk Bayer (Theaterpädagoge, Erziehungsarbeit vor allem in Schulen), Michael Cleff III. (Maler, hat sich vor allem durch Portraits einen Namen gemacht). Jeder von ihnen darf sich über 1.000 Euro freuen.

Wolfgang Reichmann: „Mit dieser Summe soll den von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Künstlern zumindest ein bisschen geholfen werden. Und das zu Recht, denn durch die Pandemie ist die Existenz vieler Selbstständiger in großer Gefahr. Zudem konnten wir den Sportsgeist wecken, vor allem nach den „gewichtsträchtigen“ Feiertagen um Weihnachten. Allerdings bitte ich – auch im Namen der gesamten Jury – um Nachsicht, dass nicht alle, die wir auf dem Zettel hatten und die durchaus eine Unterstützung benötigt hätten, zum Zuge kommen konnten.“ Der Jury gehörten neben dem ersten Vorsitzenden des Stadtverbandes an: dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner, der städtischen Referentin für Kultur und Welterbe, Ulrike Siebenhaar, Carmen Eberhardt vom Hauptgeldgeber und Automobilzulieferer Brose sowie Wolfgang Heyder, Veranstaltungsmanager und Sportfunktionär. Nachdem Wolfgang Reichmann die frohe Kunde an die Empfänger der Spende übermittelte, wurde der ehemalige Lehrer von den liebevoll und zum Teil euphorisch verfassten Reaktionen förmlich überwältigt. „Wir haben mit dem Spendenlauf, das ist ganz deutlich geworden, voll ins Schwarze getroffen. So war es für die vielen Läuferinnen und Läufern, den Sponsoren und den Helfenden von Stadtverband und von unserem Kooperationspartner FC Eintracht Bamberg eine Win-Win-Situation."

Mit dem Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ am 31. Dezember vergangenen Jahres organisierte der Stadtverband für Sport einen besonderen Jahresabschluss. Sportlerinnen und Sportler waren aufgerufen, die Laufschuhe zu schnüren und möglichst viele Kilometer zu laufen. Das große Ziel war eine Gesamtlaufstrecke von 5.000 Kilometer. Es hieß vor dem Lauf: Wird diese Marke erreicht, spendet der Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro. Zudem stellte die Metzgerei Böhnlein aus Bamberg spontan am Lauftag 3.000 Euro und der Wirtschaftsclub Bamberg als Laufpate 1.000 Euro zur Verfügung. Das Endergebnis hatte alle Erwartungen bei Weitem übertroffen: Zum Zeitpunkt der finalen Ergebnisermittlung am Neujahrsabend notierten die Zähler 13.849,05 Kilometer mit 1.160 Teilnehmenden.


Ski-Stadtmeisterschaft 2021 abgesagt - „Bedauern Absage, verstehen jedoch die Argumente" (12. Januar 2021)

 Die Ski-Stadtmeisterschaft 2021 findet nicht statt. Darauf hat der Skiclub Bamberg aufmerksam gemacht. Wie Heinrich Ehrlich vom Skiclub Bamberg mitteilt, „ist eine Planung für das Vereinsleben 2021 aus unserer Sicht derzeit nicht seriös möglich. Es hat deshalb keinen Sinn, einen Termin für die Stadtmeisterschaft im Januar/Februar oder März festzulegen. Wir lassen die Stadtmeisterschaft 2021 in Tettau ersatzlos ausfallen". Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes, ergänzt: „Auch wenn es heute teils kräftig geschneit hat, kommt die Absage für den Stadtverband nicht überraschend. Wir bedauern sie, das ist klar, verstehen jedoch die Argumente." Aufgrund der Coronapandemie gab es bereits im vergangenen Jahr bis auf wenige Ausnahmen keine Stadtmeisterschaften. „Mal sehen, was dieses Jahr noch passiert", so Reichmann abschließend. Mehr über den Skiclub Bamberg gibt es online unter www.skiclub-bamberg.de.


Jury zur Großspendenvergabe nahm Arbeit auf - #extrameilefuerkunst“
(7. Januar 2021)


Beim Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ des Stadtverbandes für Sport am 31. Dezember gab es – neben Spenden von Privatpersonen – drei größere Geldbeträge für Kunstschaffende: Insgesamt stellen der Automobilzulieferer Brose, der Wirtschaftsclub Bamberg und die Metzgerei Böhnlein aus Bamberg 9.000 Euro zur Verfügung. Über die Vergabe der Summe entscheidet in diesen Tagen eine unter der Leitung von Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, zusammengestellte Jury. Sie besteht neben Wolfgang Reichmann aus dem Bamberger Sänger und Kabarettisten Wolfgang Metzner, der städtischen Referentin für Kultur und Welterbe, Ulrike Siebenhaar, Carmen Eberhardt vom Hauptgeldgeber und Automobilzulieferer Brose sowie Wolfgang Heyder, Veranstaltungsmanager und Sportfunktionär. „Ich freue mich, dass der Stadtverband eine Jury zusammenstellen konnte mit Persönlichkeiten aus dem Sport und der Kultur sowie aus dem Spenderkreis. Ziel ist es, dass wir Mitte nächster Woche bekanntgeben können, wer aus der Kulturszene von den eingegangenen größeren Spenden profitieren wird. Schon heute bitte ich jedoch um Nachsicht, dass nicht alle, die durchaus eine Unterstützung benötigen, zum Zuge kommen können,“ kündigt Wolfgang Reichmann an.

Keine Spende geht verloren"

Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes macht zudem auf die eingehenden Privatspenden aufmerksam. „Es ist einfach klasse und wir sind dankbar, dass viele Menschen spenden wollen. Diese Bereitschaft schätzen wir sehr. Allerdings können wir die Einzelspenden nicht annehmen. Als Alternative regen wir an, die Spenden auf das Konto des städtischen Projekts ´Köpfe für Kultur` zu überweisen. Dort werden alle Geldeingänge gesammelt und dann herausgerechnet, wieviel über den Spendenlauf eingegangen ist. Somit geht kein Geld verloren." Die Bankverbindung lautet: Sparkasse Bamberg, IBAN: DE71 7705 0000 0000 0057 77, Verwendungszweck: Köpfe für Kultur, extrameilefuerkultur. 

Beim Lauf „#extrameilefuerkunst“ rief der Stadtverband für Sport Bamberg am 31. Dezember Sportlerinnen und Sportler auf, die Laufschuhe zu schnüren und zusammen 5.000 Kilometer zu laufen. Dieses Ziel wurde überaus deutlich erreicht. Insgesamt verbuchte der Stadtverband für Sport bis zum Abschluss der Erfassung von eingehenden Meldungen am 1. Januar um 19:00 Uhr insgesamt 1.160 Läuferinnen und Läufer. Diese kamen auf eine Laufleistung von 13.849,05 Kilometer. Vom Automobilzulieferer Brose gab es hierfür 5.000 Euro. Der Wirtschaftsclub Bamberg stellt 1.000 Euro zur Verfügung – er spendet das Geld, weil Triathlet Chris Dels am Stück 20 Kilometer lief. Zudem spendet die Bamberger Metzgerei Böhnlein 3.000 Euro.


„Keine Spende geht verloren“ - „#extrameilefuerkunst“ (4. Januar 2021) 

Der vom Stadtverband für Sport am 31. Dezember vergangenen Jahres durchgeführte Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ geht in die Verlängerung. Mehrere Spendenangebote von Privatpersonen bzw. entsprechende Anfragen liegen dem Stadtverband vor, „die Spendenbereitschaft lässt nicht nach und ist ungebrochen. Und noch heute, fünf Tage nach dem Lauf, erreichen uns Mitteilungen über Laufstrecke und Laufdistanz sowie Spendenzusagen“, zeigt sich Wolfgang Reichmann überglücklich. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes macht daher auf die Möglichkeit aufmerksam, die dem Stadtverband angebotenen Spenden der Stadt Bamberg zuzuleiten. „Diese hat im vergangenen Jahr das Projekt „Köpfe für die Kultur“ initiiert. Dort können Spendenwillige mit ihrem Gesicht zeigen, dass ihnen die Kultur am Herzen liegt. Wie es geht, ist einfach. Sie spenden Geld und lassen sich fotografieren. Mit ihrem Bild setzen die Spenderinnen und Spender ein Zeichen und unterstützen Künstlerinnen und Künstler für Projekte. Somit geht kein Euro verloren.“    

Spendenkonto „Köpfe für Kultur“ steht zur Verfügung      

Ulrike Siebenhaar, Referentin für Kultur und Welterbe der Stadt Bamberg: „Die Initiative des FC Eintracht Bamberg und des Stadtverbands Sport Bamberg, und vor allem der „Laufwille“ und die Begeisterung der vielen Sportlerinnen und Sportler in Bamberg, ist einfach großartig und ich danke sehr dafür. Auch wenn mittlerweile viele Förderprogramme von Bund und Land erfolgreich angelaufen sind, stehen nach wie vor viele Künstlerinnen und Künstler vor dem Nichts und wissen auch noch nicht wie es weitergeht. Ich danke auch den Spendern und Sponsoren, die den Benefizlauf so großzügig unterstützen. Die Stadt Bamberg hat im Frühsommer zur Unterstützung der lebendigen Kulturszene Bambergs das Spendenkonto „Köpfe für Kultur“ eingerichtet. Wer die Bamberger Kunst weiterhin direkt unterstützen möchte, kann gerne auch dort spenden.“ Mehr Informationen gibt es online auf der städtischen Seite Köpfe für Kultur

Korrekten Verwendungszweck angeben     

Die Bankverbindung für Spenden lautet: Sparkasse Bamberg, IBAN: DE71 7705 0000 0000 0057 77, Verwendungszweck: Köpfe für Kultur, extrameilefuerkultur. Der Stadtverband macht in diesem Zusammenhang auf den korrekten Verwendungszweck aufmerksam: Spender müssen unbedingt den Begriff ´extrameilefuerdiekunst` anfügen. Nur wenn dieser angegeben ist, kann das Kulturreferat die Spenden dem Benefizlauf vom 31. Dezember zuordnen. Und nur dann ist sichergestellt, dass die Kunstschaffenden, die von einer Jury ausgewählt werden, die im Zuge des Spendenlaufes eingegangenen Spendengelder auch erhalten. In den nächsten Tagen wird die Jury verbindlich feststehen und über die Vergabe der Spenden aus dem Benefizlaufes #extrameilefuerkultur entscheiden.     

Beim „#extrameilefuerkunst“ rief der Stadtverband für Sport Bamberg am 31. Dezember Sportlerinnen und Sportler auf, die Laufschuhe zu schnüren und zusammen 5.000 Kilometer zu laufen. Dieses Ziel wurde überaus deutlich erreicht. Insgesamt verbuchte der Stadtverband für Sport bis zum Abschluss der Erfassung von eingehenden Meldungen am 1. Januar um 19:00 Uhr insgesamt 1.160 Läuferinnen und Läufer. Diese kamen auf eine Laufleistung von sage und schreibe 13.849,05 Kilometer. Die Satzung des Stadtverbandes für Sport definiert klar die Aufgaben des Verbandes, die Verteilung von Spenden an Kulturschaffende aus dem Benefizlauf sind nicht abgedeckt. Zudem dürfen Mittel des Stadtverbandes nur für die satzungsgemäßen Aufgaben verwendet werden. Als Ausnahme wird der Stadtverband für Sport nur die Spenden über den Stadtverband abwickeln, die als sportlicher Anreiz im Vorfeld vereinbart waren: die 5.000 Euro von der Fa. Brose und die als Wettpate angekündigten 1.000 Euro vom Wirtschaftsclub Bamberg. Wolfgang Reichmann: „Als einzige Ausnahme werden wir noch den Künstlern zuliebe die 3.000 Euro der Metzgerei Böhnlein hinzunehmen. Diese drei Spenden haben wir im Sinne des Sports und der Kultur als direkte Hilfe angenommen. Aber mehr geht leider beim besten Willen nicht, mehr können wir rechtlich nicht verantworten. Hierfür darf ich um Verständnis bitten. Aber mit ´Köpfe für Kultur` gibt es eine, wie ich finde, gute Lösung. Sie sollte im Sinne derer sein, die helfen und spenden wollen. Auf jeden Fall ist sie für den Stadtverband eine sehr gute Alternative.“ 


Spenden für Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ (3. Januar 2021) 

Der vom Stadtverband für Sport am 31. Dezember vergangenen Jahres durchgeführte Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ zieht nach wie vor ungeahnte Kreise: So sind beim Stadtverband seit dem Silvestertag mehrere Nachrichten eingegangen, in denen Spenden von Privatpersonen angeboten werden. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes: "Die Spendenbereitschaft ist unbeschreiblich. Sie zeigt, dass wir mit dem Spendenlauf den Nerv der Sportlerinnen und Sportler getroffen haben. Zudem ist sie ein Beleg dafür, dass der Sport und die Kultur zusammengehören. Sie sind gut gemeint. Und wir persönlich finden es toll, dass Menschen für die aufgrund Corona in Not geratenen Kunstschaffenden spenden wollen. Diese Bereitschaft schätzen wir sehr. Allerdings können wir die Einzelspenden nicht annehmen. Der Stadtverband muss sich an seine Satzung halten." 
 
Diese Satzung nennt die Aufgaben des Stadtverbandes, in denen das Verteilung von Spenden an Kulturschaffende nicht abgedeckt ist. Zudem dürfen Mittel des Stadtverbandes nur für die satzungsgemäßen Aufgaben verwendet werden. Eine Nichtbeachtung dieser Regel würde die Gemeinnützigkeit in Frage stellen. Als Ausnahme wird der Stadtverband für Sport nur die Spenden über den Stadtverband abwickeln, die als sportlicher Anreiz im Vorfeld vereinbart waren: die 5.000 Euro von der Fa. Brose und die als Wettpate angekündigten 1.000 Euro vom Wirtschaftsclub Bamberg. Wolfgang Reichmann: "Als einzige Ausnahme werden wir noch den Künstlern zuliebe die 3.000 Euro der Metzgerei Böhnlein hinzunehmen. Diese drei Spenden haben wir im Sinne des Sports und der Kultur als direkte Hilfe angenommen. Aber mehr geht leider beim besten Willen nicht, mehr können wir rechtlich nicht verantworten. Hierfür darf ich um Verständnis bitten." Der Stadtverband wird sich jedoch an die Stadt Bamberg wenden mit der Bitte um Prüfung, ob nicht ein Spendenkonto für die kunstschaffende Szene eingerichtet werden kann. "Dann wäre den Künstlern auch mit nachfolgenden Spenden geholfen", so Reichmann abschließend.
 
Beim „#extrameilefuerkunst“ rief der Stadtverband für Sport Bamberg am 31. Dezember Sportlerinnen und Sportler auf, die Laufschuhe zu schnüren und zusammen 5.000 Kilometer zu laufen. Dieses Ziel wurde überaus deutlich erreicht. Insgesamt verbuchte der Stadtverband für Sport bis zum Abschluss der Erfassung von eingehenden Meldungen am 1. Januar um 19:00 Uhr insgesamt 1.160 Läuferinnen und Läufer. Diese kamen auf eine Laufleistung von sage und schreibe 13.849,05 Kilometer. Alle später eingegangenen Meldungen konnten leider nicht mehr berücksichtigt werden.


Weitere großzügige Spende bei „#extrameilefuerkunst“ (2. Januar 2020)

Der vom Stadtverband für Sport am 31. Dezember vergangenen Jahres durchgeführte Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ bringt eine weitere Spende ein. Die Metzgerei Böhnlein aus Bamberg stellt 3.000 Euro zur Verfügung, das hat Alexandra Böhnlein von der Geschäftsleitung des Betriebes am Neujahrstag mitgeteilt: „Erstens fand ich die Aktion mega und habe mich sehr gefreut, dass so viele mitgemacht haben und sich solidarisch gezeigt haben. Ich selbst habe Jung und Alt auf der Strecke getroffen. Das möchte ich als Unternehmerin unterstützen. Und zweitens tut mir die Kunstszene leid, sie sitzt auf dem Trockenen und ein Ende ist nicht in Sicht. Hoffentlich kann das Geld wirklich helfen", ließ Alexandra Böhnlein wissen. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes, Wolfgang Reichmann, dankt Alexandra Böhnlein für ihr Engagement: „Ich bin komplett überrascht, dass die Initialzündung der Spendenaktion, die von der Firma Brose ausging, nun auch mit der Metzgerei Böhnlein und einer Spende von 3.000 Euro eine wahnsinnige Fortsetzung findet. Das bedeutet, dass wir jetzt noch mehr Kunstschaffende unterstützen können und dass es eine super Solidarität gibt." 

Das Endergebnis des am Silvestertag organisierten Spendenlaufs zugunsten Künstlerinnen und Künstlern hat alle Erwartungen bei Weitem übertroffen: Das finale Ergebnis, das am Neujahrstag um 19:27 Uhr feststand, hatte eine Dimension, die niemand erwartet hatte: Insgesamt wurden 13.849,05  Kilometer gelaufen, dem Ruf des Stadtverbandes folgten 1.160 Teilnehmende. Stadtverbands-Vorstandschef Wolfgang Reichmann konnte es nicht fassen: „Wenn ich diese Zahlen sehe, dann bin ich einfach nur überglücklich und fassungslos, aber im positiven Sinne."

A
m 31. Dezember 2020 konnten ab 5 Uhr am Morgen bis 21 Uhr am Abend alle Teilnehmenden ihr läuferisches Vorhaben in Angriff nehmen. Die Laufstrecke und die Uhrzeit konnte selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel musste sozusagen ein Beweisfoto von dem Läufer mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an den Stadtverband für Sport gesendet werden, dieses wurde auf der Facebookseite veröffentlicht. Neben der sportlichen Leistung galt es jedoch auch, die aufgrund der Corona-Pandemie verhängten staatlichen Regelungen zu beachten. Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Reichmann: „Wer gelaufen ist, hat sich völlig korrekt verhalten, denn Individualsport war und ist ja erlaubt. Nur an die Ausgangssperre zwischen 5 Uhr und 21 Uhr musste sich gehalten werden." 

Jetzt geht es darum, die Spendensumme von 6.000 Euro, die sich durch zusätzliche Spenden noch erhöht, zu verteilen. Hierfür wird derzeit eine mehrköpfige Jury zusammengestellt. Diese soll noch in diesem Monat entscheiden, wer aus dem Finanztopf in welcher Höhe unterstützt wird. 


 
Spendenlauf brachte 13.849,05 Kilometer „#extrameilefuerkunst“
(1. Januar 2021)

Das Endergebnis des vom Stadtverband für Sport Bamberg am Silvestertag organisierten Spendenlaufs zugunsten Künstlerinnen und Künstlern liegt vor und hat alle Erwartungen bei Weitem übertroffen: Das finale Ergebnis, das um 19:27 Uhr feststand, hatte eine Dimension, die niemand erwartet hatte: Insgesamt wurden 13.849,05  Kilometer gelaufen, dem Ruf des Stadtverbandes folgten 1.160 Teilnehmende. Stadtverbands-Vorstandschef Wolfgang Reichmann konnte es nicht fassen: „Wenn ich diese Zahlen sehe, dann bin ich einfach nur überglücklich und fassungslos, aber im positiven Sinne."  

Beim „#extrameilefuerkunst“ rief der Stadtverband am 31. Dezember Sportlerinnen und Sportler auf, die Laufschuhe zu schnüren und zusammen mindestens 5.000 Kilometer zu laufen. Die Laufbereitschaft war kaum noch zu toppen, so dass der Stadtverband mit seinem Kooperationspartner FC Eintracht Bamberg am Lauftag um 15:38 Uhr in Jubelstürme ausbrach: „Da wurde die magische Zahl durch bockstarke 60 Kilometer von Daniel Hofstätter geknackt, der Kerl lief nämlich sage und schreibe 60 Kilometer. Unglaublich", so ein völlig perplexer Wolfgang Reichmann. Jetzt sind vom Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro fällig - diese hatte das Unternehmen in Aussicht gestellt, wenn 5.000 Kilometer gelaufen werden. „Mit dieser Summe soll den von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Kunstschaffenden geholfen werden. Dass die Aktiven uns jedoch, um es locker zu formulieren, die Bude eingerannt haben, ist Wahnsinn. Viele aus unserem Team haben am Silvestertag noch nach 22 Uhr gezählt, und am Neujahrstag wurden bis kurz vor 19 Uhr die eingegangenen Meldungen ausgewertet. Man darf nicht vergessen, dass sogar noch am frühen Abend des 1. Januar gelaufene Kilometer gemeldet wurden."  

„Gefühlt ist ganz Bamberg und die Region auf den Beinen" 

Um 9 Uhr am Silvestertag ging es los mit dem Erfassen der ersten eingegangenen Meldungen. Kurz nach 13 Uhr hieß es aus dem Zählzentrum: „Wahnsinn...! Gefühlt ist ganz Bamberg und die Region auf den Beinen. Mittlerweile stehen wir bei 2.800 Kilometer. Nur noch 2.200 km bis zum großen Ziel." Gegen 15 Uhr meldete der Moderator der Facebookseite: „Fast 4.000 Kilometer schon. Leute, ihr seid wahnsinnig, wir arbeiten aktuell an vier Rechnern parallel und kommen nicht mehr hinterher. Danke an alle Läufer*innen."
 

Eine Vielzahl von aufmunternden Dankesworten

Bis dahin waren nicht nur Bamberg und die Region beim Laufen, sondern auch Menschen außerhalb der Weltkulturerbestadt: Erlangen, Nürnberg, aus dem Allgäu, Lörrach, Karlsruhe, Berlin, Cottbus - die Meldungen der gelaufenen Kilometer zugunsten der Kunstschaffenden kannten keine Grenzen. Die Folge: die Vorstandsmitglieder des Stadtverbandes - Wolfgang Grader, Robert Hatzold, Heinz Kuntke, Wolfgang Reichmann und Mäx Zillibiller sowie die den Verband in Webangelegenheiten unterstützende Sibylle Kretzschmar - hatten beim Auszählen alle Hände voll zu tun. „Völlig klar ist auch, dass der Stadtverband ohne die Mitarbeit des FC Eintracht Bamberg das alles niemals hätte stemmen können. Nicht vergessen dürfen wir daher dessen Leute Abi Baskaran, Sascha Dorsch und Niklas Rajczyk," dankt Vorsitzender Reichmann neben seinen Vorstandsmitgliedern auch den Helfern des FCE.
 
Alle, die mitgearbeitet haben, können Geschichten erzählen: Von Maximilian, der die ersten Kilometer zum Bäcker und zurückgelaufen ist, um dann noch gute acht Kilometer zusätzlich beizusteuern und - wohl auf den Hund gekommen - von diesem begleitet wurde, dessen vierbeinige Kilometer jedoch nicht angerechnet wurden. Vom kleinen Joschua, der einen Kilometer lief, was der Stadtverband kommentierte mit: „Was sagt Jack im Film Titanic? Weil jeder Tag zählt. In diesem Fall zählt jeder Kilometer". Von Peter, der mit seinem Arbeitskollegen Robert vier Kilometer lief und dann alleine fast zehn weitere Kilometer folgen ließ. Von Thomas, der seine Leistung von gut 21 Kilometern selber als „kleinen Beitrag" bezeichnete. Von Ben aus der U12 des FC Eintracht Bamberg mit gut zehn Kilometern. Von Stefanie, die gegen 11 Uhr als 100. laufende Person erfasst wurde. Von Jasmin, die als gebürtige Bambergerin ihren Beitrag von gut acht Kilometern im Allgäu beisteuerte. Von Thomas, für den es aus dienstlichen Gründen eine Pflicht war, mitzulaufen und der gute 15 Kilometer auflegte. Von Sven, der einen Marathon mit 42 Kilometern beisteuerte. Von Natalie, die in der Datenbank als tausendste Teilnehmende erfasst wurde. Die Liste der unglaublich erbrachten Laufleistungen ließe sich schier endlos fortführen. „Aber nicht nur die gemeisterten Kilometer wurden gemeldet, uns erreichten auch eine Vielzahl von aufmunternden Dankesworten. Daher auf diesem Weg nochmals großes Kompliment an alle Läuferinnen und Läufer, verbunden mit der Zusicherung, dass wir sie tatsächlich alle gelesen haben", lässt Reichmann wissen.
 
Hektischer Jahreswechsel
 
Der ehemalige Lehrer hat zudem noch eine Bitte an alle Laufenden: „Bei so einer extrem großen Resonanz und bei einem im Verhältnis betrachtet kleinem Team dauerte das Zählen und Erfassen deutlich länger, als vorgesehen. Vielleicht ging auch mancher Post auf Facebook unter, vielleicht ist mancher Name nicht korrekt geschrieben worden, vielleicht wurde auch die eine oder andere Laufleistung der verkehrten Person zugeteilt. Das passiert nun mal, hierfür bitte ich im Namen des Stadtverbandes und unseres Partners FC Eintracht Bamberg um Nachsicht.“ Auch für Sascha Dorsch waren die letzten Tage arbeitsintensiv: „Das war der hektischste Jahreswechsel, den ich je erlebt habe. Ich war zwei Tage unter "Strom". Danke auch mal an meine Familie, dass sie solche Aktionen immer mitträgt - es sind übrigens auch alle mitgelaufen. Sie wissen ja, dass der Papa da etwas spinnt".
 
Triathlet Chris Dels generiert 1.000 Euro Prämie  

Den Ruf zu Laufen folgten auch viele bekannten Gesichter der Region. Triathlet Chris Dels gewann eine Wette gegen den Wirtschaftsclub Bamberg: Der 36-Jährige lief 20 Kilometer am Stück, dafür gibt es zu den 5.000 Euro der Fa. Brose zusätzlich 1.000 Euro vom Wirtschaftsclub. Dessen Vorsitzender Wilfried Kämper zahlt das Geld gerne aus, denn „eines der Grundanliegen des Wirtschaftsclubs Bamberg ist die Unterstützung und die Zusammenarbeit aller Unternehmer in Bamberg. Dies gilt natürlich auch besonders in der aktuellen Situation.“ Seinen Beitrag zu den 5.000 Kilometern leistete unter anderem auch Wolfgang Metzner - Bambergs dritter Bürgermeister hatte Wochen vor dem Lauf seine Zusage gegeben und lief mit. „Alleine jedoch werde ich die 5.000 Kilometer nicht schaffen", hieß es vor Weihnachten in der humorvoll verpackten Zusage. Metzners Amtskollege Jonas Glüsenkamp hatte sich ebenfalls in die Schar der Aktiven eingereiht. Stadtverbandsvorstandsmitglied Robert Hatzold augenzwinkernd: "Vielleicht ist der Lauf neben dem Dienen einer guten Sache für Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner auch eine Abwechslung zur bestimmt nicht immer vergnügungssteuerpflichtigen Kommunalpolitik".  

Fußball Bayernligist FC Eintracht Bamberg leistete seinen Beitrag und ließ seine Spieler Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht Fußballschuhe mit Laufschuhen tauschen und schickte sie auf die Strecke. Damit jedoch nicht genug: Flügelflitzer Linz lief gut zehn Kilometer im Trikot des Drittligisten TSV 1860 München, was den ehemaligen FCE Fußballer Alexander Deptalla zu einer weiteren Spende von 100 Euro veranlasste. Am Start waren zudem unter anderem die ehemalige Langstreckenläuferin Ingalena Heuck, Kabarettist Mäc Härder, Nachwuchsspieler und Mitarbeitende aus der Verwaltung von Basketball Bundesligist Brose Bamberg, Jonas Ochs von „Bambäggan“, Landtagsabgeordnete Ursula Sowa und Stadträtin Daniela Reinfelder. 
    
Fachjury entscheidet im Januar über die Verteilung der Gelder 

Wie genau lief der Tag ab? Am Silvestertag konnten ab 5 Uhr am Morgen bis 21 Uhr am Abend alle Teilnehmenden ihr läuferisches Vorhaben in Angriff nehmen. Die Laufstrecke und die Uhrzeit konnte selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel musste sozusagen ein Beweisfoto von dem Läufer mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an den Stadtverband für Sport gesendet werden, dieses wurde auf der Facebookseite veröffentlicht. Neben der sportlichen Leistung galt es jedoch auch, die aufgrund der Corona-Pandemie verhängten staatlichen Regelungen zu beachten. Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Reichmann: „Wer gelaufen ist, hat sich völlig korrekt verhalten, denn Individualsport war und ist ja erlaubt. Nur an die Ausgangssperre zwischen 5 Uhr und 21 Uhr musste sich gehalten werden." Jetzt geht es darum, die Spendensumme von 6.000 Euro, die sich durch zusätzliche Spenden noch erhöht, zu verteilen. Hierfür wird derzeit eine mehrköpfige Jury zusammengestellt. Diese soll noch in diesem Monat entscheiden, wer aus dem Finanztopf in welcher Höhe unterstützt wird. 



Ziel des Benefizlaufs weit übertroffen - Um kurz vor 14 Uhr 11.139 Kilometer - Zählen dauert noch an - #extrameilefuerkunst“ (1. Januar 2021)   

Der vom Stadtverband für Sport Bamberg am Silvestertag organisierte Spendenlauf zugunsten der Künstlerinnen und Künstlern hat alle Erwartungen bei Weitem übertroffen - oder wie es erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann sportlich formulierte: „In der regulären Spielzeit das Spiel überragend gespielt und haushoch gewonnen." Unter dem Motto "Sportler laufen für Künstler" und „#extrameilefuerkunst“ rief der Stadtverband am 31. Dezember Sportlerinnen und Sportler auf, die Laufschuhe zu schnüren und zusammen mindestens 5.000 Kilometer zu laufen. Die Laufbereitschaft war kaum noch zu toppen, so dass der Stadtverband mit seinem Kooperationspartner FC Eintracht Bamberg bereits um 15:38 Uhr in Jubelstürme ausbrach: „Da wurde die magische Zahl durch bockstarke 60 Kilometer von Daniel Hofstätter geknackt, der Kerl lief nämlich sage und schreibe 60 Kilometer. Unglaublich", so ein völlig perplexer Wolfgang Reichmann. Jetzt sind vom Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro fällig - diese hatte das Unternehmen in Aussicht gestellt, wenn 5.000 Kilometer gelaufen werden. „Mit dieser Summe soll den von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Kunstschaffenden geholfen werden. Dass die Aktiven uns jedoch, um es locker zu formulieren, die Bude eingerannt haben, ist Wahnsinn. Viele aus unserem Team haben am Silvestertag noch nach 22 Uhr gezählt, und am Neujahrstag werden noch viele Stunden die Meldungen abgearbeitet. Um kurz vor 14 heute kommen wir auf 11.139 Kilometer, und das Zählen dauert noch an. Dass die Begeisterung so groß ist und dass so viele gelaufen sind, damit hatten wir nicht einmal im Ansatz gerechnet, das hatten wir in diesem Ausmaß überhaupt nicht auf dem Radar", zeigte sich Wolfgang Reichmann einen Tag nach dem offiziellen Lauf noch völlig überrascht. Dessen Vorstandskollege Wolfgang Grader, der mit Zählen der Kilometer im Einsatz war, ergänzt: „Sport und Kultur halten das Leben und die Seele Bambergs zusammen. Sie sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar."

„Gefühlt ist ganz Bamberg und die Region auf den Beinen" 

Zusammenhalt war auch beim Organisationsteam gefragt. Los ging es für die  Stadtverbandsvorstandsmitglieder Wolfgang Reichmann und Robert Hatzold um 9 Uhr. Da wurden die ersten Zahlen von beiden erfasst, Niklas Rajczik vom Kooperationspartner FC Eintracht Bamberg publizierte diese auf der Facebookseite des Stadtverbandes. Kurz nach 13 Uhr hieß es aus dem Zählzentrum: „Wahnsinn...! Gefühlt ist ganz Bamberg und die Region auf den Beinen. Mittlerweile stehen wir bei 2800 Kilometer. Nur noch 2200 km bis zum großen Ziel." Gegen 15 Uhr meldete der Moderator der Facebookseite: „Fast 4.000 Kilometer schon. Leute, ihr seid wahnsinnig, wir arbeiten aktuell an vier Rechnern parallel und kommen nicht mehr hinterher. Danke an alle Läufer*innen."  

Überaus große Beteiligung zeigt den Zusammenhalt der Sportfamilie 

Bis dahin waren nicht nur Bamberg und die Region beim Laufen, sondern auch Menschen außerhalb der Weltkulturerbestadt: Erlangen, Nürnberg, aus dem Allgäu, Lörrach, Karlsruhe, Berlin - die Meldungen der gelaufenen Kilometer zugunsten der Kunstschaffenden kannten keine Grenzen. Für Heinz Kuntke, als Vorstandsmitglied des Stadtverbandes zusammen mit seinem Kollegen Mäx Zillibiller als Zähler aktiv, zeigt „die überaus großen Beteiligung an dem Lauf für einen guten Zweck, dass die Sportfamilie zusammenhält. Die Veranstaltung ist gelebte Solidarität und lässt hoffen, dass der Sport nach der Krise  weiterlebt und  Vereine, Sportler und Ehrenamtliche auch nach der Krise zusammenrücken."  

Und weil alle zusammenrückten, griff der Stadtverband für Sport auch auf die Dienste von Sibylle Kretzschmar zurück - die Leiterin der großen Grund- und Mittelschule Hirschaid steht seit fast vier Jahren helfend dem Verband für Social Media und Webseite zur Verfügung und tippte ebenfalls die gelaufenen Kilometer in die Dateien. „Völlig klar ist auch, dass der Stadtverband ohne die Mitarbeit des FC Eintracht Bamberg das alles niemals hätte stemmen können. Nicht vergessen dürfen wir daher dessen Leute Abi Baskaran, Sascha Dorsch und Niklas Rajczyk."


„Uns erreichten auch eine Vielzahl von aufmunternden Dankesworten"

Alle, die mitgearbeitet haben, können sozusagen Tagesgeschichten erzählen: Von Maximilian, der die ersten Kilometer zum Bäcker und zurückgelaufen ist, um dann noch gute acht Kilometer zusätzlich beizusteuern und - wohl auf den Hund gekommen - von diesem begleitet wurde, dessen vierbeinige Kilometer jedoch nicht angerechnet wurden. Vom kleinen Joschua, der einen Kilometer lief, was der Stadtverband kommentierte mit: „Was sagt Jack im Film Titanic? Weil jeder Tag zählt. In diesem Fall zählt jeder Kilometer". Von Peter, der mit einem Arbeitskollegen Robert vier Kilometer lief und dann alleine fast zehn weitere Kilometer folgen ließ. Von Thomas, der seine Leistung von gut 21 Kilometern selber als kleinen Beitrag" bezeichnete. Von Ben aus der U12 des FC Eintracht Bamberg mit gut zehn Kilometern. Von Stefanie, die gegen 11 Uhr als 100. laufende Person erfasst wurde. Von Jasmin, die als gebürtige Bambergerin ihren Beitrag von gut acht Kilometern im Allgäu beisteuerte. Von Thomas, für den es aus dienstlichen Gründen eine Pflicht war, mitzulaufen und der gute 15 Kilometer auflegte. Von Sven, der einen Marathon mit 42 Kilometern beisteuerte. Die Liste der unglaublich erbrachten Laufleistungen ließe sich schier endlos fortführen. Aber nicht nur die gemeisterten Kilometer wurden gemeldet, uns erreichten auch eine Vielzahl von aufmunternden Dankesworten. Daher auf diesem Weg nochmals großes Kompliment an alle Läuferinnen und Läufer, verbunden mit der Zusicherung, dass wir sie tatsächlich alle gelesen haben", lässt Reichmann wissen. Der ehemalige Hörfunksportreporter des Bayerischen Rundfunks hat zudem noch eine Bitte an alle Laufenden: „Bei so einer extrem großen Resonanz und bei einem im Verhältnis betrachtet kleinem Team dauert das Zählen und Erfassen deutlich länger, als vorgesehen. Vielleicht ging auch mancher Post auf Facebook unter, vielleicht ist mancher Name nicht korrekt geschrieben worden, vielleicht wurde auch die eine oder andere Laufleistung der verkehrten Person zugeteilt. Das passiert nun mal, hierfür bitte ich im Namen des Stadtverbandes und unseres Partners FC Eintracht Bamberg um Nachsicht.“ Das Endergebnis wird für den späten Freitagabend erwartet.  

Triathlet Chris Dels generiert 1.000 Euro Prämie  

Den Ruf zu Laufen folgten auch viele bekannten Gesichter der Region. Triathlet Chris Dels, der auf der Langdistanz bei der Ironman Weltmeisterschaft 2017 auf Hawaii mit gut 9 1/2 Stunden als 139. finishte, gewann eine Wette gegen den Wirtschaftsclub Bamberg: Der 36-Jährige lief 20 Kilometer am Stück, dafür gibt es zu den 5.000 Euro der Fa. Brose zusätzlich 1.000 Euro vom Wirtschaftsclub. Dessen Vorsitzender Wilfried Kämper zahlt das Geld gerne aus, denn „eines der Grundanliegen des Wirtschaftsclubs Bamberg ist die Unterstützung und die Zusammenarbeit aller Unternehmer in Bamberg. Dies gilt natürlich auch besonders in der aktuellen Situation.“ Seinen Beitrag zu den 5.000 Kilometern leistete unter anderem auch Wolfgang Metzner - Bambergs dritter Bürgermeister hatte Wochen vor dem Lauf seine Zusage gegeben und lief mit. „Alleine jedoch werde ich die 5.000 Kilometer nicht schaffen", hieß es vor Weihnachten in der humorvoll verpackten Zusage. Metzners Amtskollege Jonas Glüsenkamp hatte sich ebenfalls in die Schar der Aktiven eingereiht. Stadtverbandsvorstandsmitglied Robert Hatzold augenzwinkernd: "Vielleicht ist der Lauf neben dem Dienen einer guten Sache für Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner auch eine Abwechslung zur bestimmt nicht immer vergnügungssteuerpflichtigen Kommunalpolitik".  

Auch Fußball Bayernligist FC Eintracht Bamberg leistete seinen Beitrag. Der Verein ließ seine Spieler Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht Fußballschuhe mit Laufschuhen tauschen und schickte sie auf die Strecke. Damit jedoch nicht genug: Flügelflitzer Linz lief gut zehn Kilometer im Trikot des Drittligisten TSV 1860 München, was den ehemaligen FCE Fußballer Alexander Deptalla zu einer weiteren Spende von 100 Euro veranlasste. Auch die ehemalige Langstreckenläuferin Ingalena Heuck war mit dabei, denn „laufen verbindet, das habe ich in meiner Karriere oft erlebt." Und Humor hat, wer läuft - Kabarettist Mäc Härder lief, wie er sagte, „von der Kettenbrücke bis zur Erba-Spitze und zurück, und natürlich jonglierend“. Basketball Bundesligist Brose Bamberg wurde von Nachwuchsspielern und Mitarbeitende aus der Verwaltung vertreten. Und Jonas Ochs von den „Bambäggan“ hat die Laufstrecke zu seiner persönlichen Bühne gemacht.   

Fachjury entscheidet im Januar über die Verteilung der Gelder 

Wie genau lief der Tag ab? Am Silvestertag konnten ab 5 Uhr am Morgen bis 21 Uhr am Abend alle Teilnehmenden ihr läuferisches Vorhaben in Angriff nehmen. Die Laufstrecke und die Uhrzeit konnte selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel musste sozusagen ein Beweisfoto von dem Läufer mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an den Stadtverband für Sport gesendet werden, dieses wurde auf der Facebookseite veröffentlicht. Neben der sportlichen Leistung galt es jedoch auch, die aufgrund der Corona-Pandemie verhängten staatlichen Regelungen zu beachten. Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Reichmann: „Wer gelaufen ist, hat sich völlig korrekt verhalten, denn Individualsport war und ist ja erlaubt. Nur an die Ausgangssperre zwischen 5 Uhr und 21 Uhr musste sich gehalten werden." Jetzt geht es darum, die Spendensumme von 6.000 Euro, die sich durch zusätzliche Spenden noch erhöht, zu verteilen. Hierfür wird derzeit eine mehrköpfige Jury zusammengestellt. Diese soll noch in diesem Monat entscheiden, wer aus dem Finanztopf in welcher Höhe unterstützt wird. 


Weitere Promis wie Mäc Härder sind dabei „#extrameilefuerkunst“ 

(30. Dezember 2020) 
Die Zahl derer, die dem Aufruf des Stadtverbandes für Sport folgen und den für Künstler organisierten Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ am Donnerstag, 31. Dezember, unterstützen, steigt nahezu stündlich. Alexander Deptalla, ehemaliger Regional- und Bayernligafußballer des FC Eintracht Bamberg, hat eine Spende von 100 Euro in Aussicht gestellt, wenn Fußballer Tobias Linz vom FC Eintracht Bamberg am Silvestertag 10 Kilometer im Trikot des TSV 1860 München läuft: „Ich erlebe es in Bamberg fast täglich, wie sehr die Kulturschaffenden hier unter der Situation leiden. Ich finde es großartig vom Stadtverband, dass hier zwei meiner Leidenschaften – Sport und Kultur – so gewinnbringend miteinander kombiniert werden. Hier trage ich gerne einen Teil dazu bei“, lässt Alexander Deptalla wissen. Für Sascha Dorsch, Vorstandsmitglied des FC Eintracht Bamberg, ist Deptalla „einfach ein super Typ. Als Spieler, als Unternehmer und als Mensch. Und dass er hier seinen `1860-Fetisch` auch einmal öffentlich ausleben darf, sei ihm von Herzen gegönnt.“
 
Jonglierend durch Bamberg 
 
Mit der ehemaligen Langstreckenläuferin Ingalena Heuck freut sich der Stadtverband für Sport und dessen Kooperationspartner FC Eintracht Bamberg auf eine weitere Unterstützerin. „Laufen verbindet, das habe ich in meiner Karriere oft erlebt. Ich finde es toll, dass sich Bambergs Sportler hier zusammen tun und gemeinsam für eine gute Sache an den Start gehen.“ Mit dem Lauf möchte der Stadtverband neben dem generieren von Spenden für die Kunstschaffenden auch den sportlichen Ehrgeiz gerade in der jetzigen Pandemiezeit wecken. Die im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätige Heuck teilt die Ansicht des Stadtverbandes: „Ich erlebe tagtäglich die große Bedeutung des Sportes für die Gesundheit. Wenn sich der oder die ein oder andere am Silvestertag begeistern lässt und hier ein paar Kilometer läuft, gibt es zum Jahreswechsel nur Gewinner in Bamberg“. Kurz vor dem Lauf hat Kabarettist Mäc Härder seine Teilnahme angekündigt. „Ich werde von der Kettenbrücke bis zur Erba-Spitze und zurück laufen, joggen, rennen – und natürlich jonglierend“, teilte der gebürtige Unterfranke jetzt mit. In den vergangenen Tagen und Wochen haben bereits bekannte Gesichter ihre Teilnahme am Benefizlauf zugesagt. So werden für den Basketball Bundesligisten Brose Bamberg Nachwuchsspieler und Mitarbeitende aus der Verwaltung, Jonas Ochs von den „Bambäggan“, Triathlet Chris Dels, Bambergers Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner sowie die Bayernligafußballer des FC Eintracht Bamberg, Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht, die Laufschuhe anziehen.
 
Uhrzeit und Laufstrecke selbst bestimmen 
 
Mit dem Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ ruft der Stadtverband für Sport alle Sportlerinnen und Sportler auf, am Silvestertag möglichst viele Kilometer zu laufen. Ziel ist eine Gesamtlaufstrecke von 5.000 Kilometer. „Wird diese Marke, wovon wir beim sportlichen Ehrgeiz der Bamberger Läufer ausgehen, erreicht, spendet der Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro für Künstlerinnen und Künstler - sie sind ja von den Auswirkungen der Coronapandemie besonders betroffen. Zudem hat der Wirtschaftsclub Bamberg 1.000 Euro in Aussicht gestellt, wenn Chris Dels 20 Kilometer läuft. Herzlichen Dank an alle, die Spenden wollen und bzw. oder mitlaufen", sagt Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport. Gelaufen werden kann von 5:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Jeder kann mitmachen, Uhrzeit und Laufstrecke können selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  „sozusagen ein Beweisfoto vom Laufenden mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an uns gesendet werden", erläutert Wolfgang Reichmann das Prozedere. Das Foto posten die Aktiven selber über das Kommentarfeld auf der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport. Alternativ können die Bilder auch versendet werden. Kontakt: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de. „Am besten ist es, wenn jeder sein Foto direkt in das Kommentarfeld postet", sagt Sascha Dorsch vom FC Eintracht Bamberg – der Fusionsklub unterstützt den Stadtverband für Sport als Kooperationspartner.
 
Ausgangssperre beachten
 
Mit dem Aufruf zum Lauf verstößt der Stadtverband nicht gegen die staatlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie. Darauf macht Wolfgang Reichmann noch einmal aufmerksam: „Individualsport ist trotz Ausgangsbeschränkung möglich. Allerdings bitte ich trotz aller Motivation und Freude, die Ausgangssperre nicht zu vergessen. Das heißt: laufen ist von 5 Uhr bis 21 Uhr zulässig. Außerhalb dieser Zeit gilt die Ausgangssperre, da darf nicht gelaufen werden.“ Der ehemalige Lehrer und Hörfunksportreporter des Bayerischen Rundfunks findet es „zudem total super, dass viele Vereine unseren Aufruf über ihre Social Media Kanäle oder Webseiten publizieren und damit tatkräftig die Werbetrommel rühren. Das ist wichtig, und einfach spitze“.

Brose Bamberg läuft mit bei „#extrameilefuerkunst“ (29. Dezember)  

Gute Nachricht aus dem Sektor Basketball. Bundesligist Brose Bamberg unterstützt den Benefizlauf des Stadtverbands für Sport „#extrameilefuerkunst“ am kommenden Donnerstag, 31. Dezember. Der mehrfache Deutsche Meister wird durch mehrere Nachwuchsspieler sowie Mitarbeitende aus der Verwaltung vertreten. Sie werden am letzten Tag des Jahres Basketballstiefel bzw. Hemd und Anzug gegen Laufschuhe eintauschen und mithelfen, dass von möglichst vielen Sportlerinnen und Sportlern insgesamt 5.000 Kilometer gelaufen werden. Gelingt dies, spendiert der Automobilzulieferer Brose für die Kunstschaffenden 5.000 Euro. Zudem hat der Wirtschaftsclub Bamberg 1.000 Euro in Aussicht gestellt in Form einer Wette. Zuvor haben bereits Prominente wie zum Beispiel Jonas Ochs von den „Bambäggan“, Triathlet Chris Dels, die Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner sowie die FC Eintracht Bamberg Bayernligafußballer Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht angekündigt, dem Ruf des Stadtverbandes zu folgen und für die gute Sache zu laufen. Außerdem gibt es viele Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Vereinen, die auch für die gute Sache laufen werden. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: „Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie dankbar der Stadtverband für die sagenhafte Unterstützung ist. Viele wollen mitlaufen und dafür sorgen, dass die Firma Brose den Geldbeutel aufmachen darf zugunsten der Kunstschaffenden. Und viele haben den Aufruf zum Mitlaufen unter anderem über ihre Social Media Kanäle beworben. Das ist klasse. Vor allem die Facebookseite von Brose Bamberg hat viele Leserinnen und Leser. Da profitieren wir natürlich von der bestehenden Community."  
 
Der Lauftag: Von früh um 5:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr kann jeder mitmachen und im Freien laufen. Uhrzeit und Laufstrecke können dabei selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  „sozusagen ein Beweisfoto vom Laufenden mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an uns gesendet werden", erläutert Wolfgang Reichmann das Prozedere. Das Foto posten die Aktiven selber über das Kommentarfeld auf der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport. Alternativ können die Bilder auch versendet werden. Kontakt: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de. „Am besten ist es, wenn jeder sein Foto direkt in das Kommentarfeld postet", sagt Sascha Dorsch vom FC Eintracht Bamberg – der Fusionsklub unterstützt den Stadtverband für Sport als Kooperationspartner.
 
Um in der jetzigen Zeit, in der Ausgangsbeschränkung und Ausgangssperre gelten, Missverständnisse vorzubeugen, erläutert Wolfgang Reichmann noch einmal die rechtliche Lage: „Wer mitläuft, verhält sich völlig korrekt und verstößt nicht gegen die derzeit geltende Ausgangsbeschränkung, denn Individualsport ist ja erlaubt. Allerdings muss die Ausgangssperre beachtet werden. Das heißt: laufen ist von 5 Uhr am Morgen bis abends um 21 Uhr zulässig, außerhalb dieser Zeit natürlich nicht.“


Weitere Promis laufen beim Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ - Jonas Ochs von "Bambäggan" mit dabei (28. Dezember)   

Wenn am kommenden Donnerstag, 31. Dezember, der Stadtverband für Sport zu seinem Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ zugunsten Künstlerinnen und Künstlern lädt, ist auch die lokale Prominenz vertreten. Mikrophon gegen Laufschuhe tauschen wird am Silvestertag Jonas Ochs von den „Bambäggan“. Der Musiker und Sänger trainiert gerade für einen Halbmarathon und vereint sozusagen „beide Welten“. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes, ist sehr angetan von der Resonanz: "Es ist unglaublich und einfach sensationell, dass viele bekannte Leute aus Stadt und Landkreis mitmachen und unseren in Kooperation mit dem FC Eintracht Bamberg vorbereiteten Benefizlauf unterstützen. Aber auch allen anderen Sportlerinnen und Sportlern, die sich fest vorgenommen haben, am letzten Tag des Jahres zu laufen, sage ich vielen Dank. Das steigert natürlich die Hoffnung, dass wir die anvisierte Marke von 5.000 Kilometern tatsächlich schaffen. Dass dieses Ziel erreicht wird, dafür ist Werbung notwendig. Viele Vereine werben bereits für den Lauf in den sozialen Medien. Es freut mich außerordentlich, dass die Bamberger Sportszene so zusammenhält. Das ist einfach spitze", zeigt sich Wolfgang Reichmann angetan und dankbar für diese Hilfe.       

Bereits vor Jonas Ochs haben andere bekannte Gesichter ihre Teilnahme zugesagt. So wird Triathlet Chris Dels die Laufschuhe schnüren. Unterstützt wird der 36-Jährige vom Wirtschaftsclub Bamberg  - dieser ging mit Dels eine Spendenpatenschaft ein. Schafft der Sportler am 31. Dezember 20 Kilometer am Stück zu laufen, werden die 5.000 Euro der Fa. Brose vom Wirtschaftsclub Bamberg um 1.000 Euro aufgestockt. Seinen Beitrag zu den 5.000 Kilometern leisten wird auch Bambergs zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp: „Laufen und dabei etwas Gutes tun. Bitte machen Sie mit und unterstützen Sie so diejenigen, die die Corona-Maßnahmen hart treffen." Glüsenkamps Kollege Wolfgang Metzner wird daher aufatmen - Bambergs dritter Bürgermeister hatte vor Wochen ebenfalls sein Mitmachen zugesagt mit den Worten „Alleine jedoch werde ich die 5.000 Kilometer nicht schaffen". Fußball Bayernligist FC Eintracht Bamberg ist auch an Bord. Neben der Mitarbeit in der Organisation, als Unterstützung des Stadtverbandes sozusagen, stellt der FCE seine Spieler Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht ab. Die Kicker laufen mit und stehen sogar noch für eine Patenschaft zur Verfügung: „Für eine Spende laufen sie ein paar Kilometer mehr, als sie sich vorgenommen haben. Gerne nehmen wir Angebote an", sagt Abteilungsleiter und Vorstandsmitglied Sascha Dorsch. E-Mail-Kontakt: s.dorsch@fce2010.de oder info@fce2010.de.  
     

Foto vom Laufen direkt bei Facebook posten 

Knackt der Stadtverband für Sport am letzten Tag des Jahres die Gesamtlaufleistung von 5.000 Kilometern, spendiert der Automobilzulieferer Brose für die Kunstschaffenden 5.000 Euro. Wie geht das? Von früh um 5:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr kann jeder mitmachen und im Freien laufen. Uhrzeit und Laufstrecke können dabei selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  „sozusagen ein Beweisfoto vom Laufenden mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an uns gesendet werden", erläutert Wolfgang Reichmann das Prozedere. Das Foto posten die Aktiven selber über das Kommentarfeld auf der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport. Alternativ können die Bilder auch versendet werden. Kontakt: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de. „Am besten ist es, wenn jeder sein Foto direkt in das Kommentarfeld postet", sagt Sascha Dorsch vom FC Eintracht Bamberg. Sollte das Ziel von 5.000 Kilometern erreicht werden, kommt das Geld von Brose zur Auszahlung. Hierfür wird eine Jury im Januar über die Vergabe des Geldes entscheiden.
   

„Das Laufen ist trotz Ausgangsbeschränkung erlaubt" 

Wolfgang Reichmann macht am Rande noch einmal auf die Zulässigkeit des Laufens aufmerksam: „Keine Angst. Wer mitläuft, verhält sich völlig korrekt und verstößt nicht gegen die derzeit geltenden Bestimmungen. Individualsport ist ja erlaubt, aber bitte an die Ausgangssperre denken. Das heißt, laufen ist von 5 Uhr am Morgen bis abends um 21 Uhr zulässig. Zudem finden wir diesen Lauf eine tolle Idee am Ende eines turbulenten Jahres. Und wir glauben, dass damit auch wieder das Interesse am Sport, am Vereinsleben und überhaupt an der Bewegung – vor allem nach den „gewichtsträchtigen“ Feiertagen – geweckt wird."  


Bürgermeister Metzner läuft beim Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ des Stadtverbandes (27. Dezember 2020)
 
Am Silvestertag führt der Stadtverband für Sport Bamberg, in Kooperation mit dem FC Eintracht Bamberg, einen Benefizlauf „#extrameilefuerkunst“ zugunsten Künstlerinnen und Künstler durch. Ziel ist es, dass möglichst viele Sportlerinnen und Sportler insgesamt 5.000 Kilometer laufen. Wird dieses Ziel erreicht, spendiert der Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro für Kunstschaffende in Bamberg. Mithelfen, dieses ambitionierte Ziel zu schaffen, wird Bambergs dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner. Er hatte bereits vor ein paar Wochen seine Zusage gegeben, mitzulaufen. "Alleine jedoch werde ich die 5.000 Kilometer nicht schaffen", hieß es in der humorvoll verpackten Zusage. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport, freut sich über die Teilnahme Metzners. "Dass er mitmacht, finde ich stark. Alleine packt er es natürlich nicht, selbst wenn er wollte. Daher hoffe ich, dass sich ihm möglichst viele Menschen anschließen und am Donnerstag die Laufschuhe schnüren." Reichmanns Vorstandskollege Robert Hatzold ergänzt augenzwinkernd: "Vielleicht ist der Lauf neben dem Dienen einer guten Sache auch eine Abwechslung zur bestimmt nicht immer vergnügungssteuerpflichtigen Kommunalpolitik". 
 
Paten für laufende Fußballer gesucht  

Mitlaufen wird am letzten Tag des Jahres auch Chris Dels. Der Triathlet geht dabei mit dem Wirtschaftsclub Bamberg eine Spendenpatenschaft in Form einer Wette ein: Schafft Chris Dels am 31. Dezember 20 Kilometer am Stück zu laufen, spendiert der Wirtschaftsclub 1.000 Euro. Und auch die für den FC Eintracht Bamberg in der Bayernliga spielenden Fußballer Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht laufen mit. "Vielleicht finden wir noch Paten, die für zusätzliche Motivation bei unseren Kickern sorgen und bei Erreichen einer bestimmten Distanz eine Spende geben. Auch dieses Geld fließt dann in den von Brose und Wirtschaftsclub gefüllten Spendentopf", hofft Sasch Dorsch, Vorstandsmitglied des FC Eintracht Bamberg, auf weitere Geldgeber.
 
Fotos direkt ins Kommentarfeld bei Facebook posten 
 
Wie läuft der Lauf ab? Von früh um 5:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr kann jeder mitmachen und im Freien laufen. Uhrzeit und Laufstrecke können dabei selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  "sozusagen ein Beweisfoto vom Laufenden mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an uns gesendet werden", erläutert Wolfgang Reichmann das Prozedere. Das Foto posten die Aktiven selber in das Kommentarfeld der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport. Alternativ können die Bilder auch versendet werden. Kontakt: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de.   

“Individualsport ist erlaubt" 

Wolfgang Reichmann macht am Rande noch einmal auf die Zulässigkeit des Laufens am Silvestertag aufmerksam: „Keine Angst. Wer mitläuft, verhält sich völlig korrekt und verstößt nicht gegen die derzeit geltenden Bestimmungen. Individualsport ist ja erlaubt, aber bitte an die Ausgangssperre denken. Das heißt, laufen ist von 5 Uhr am Morgen bis abends um 21 Uhr zulässig. Zudem finden wir diesen Lauf eine tolle Idee am Ende eines turbulenten Jahres. Und wir glauben, dass damit auch wieder das Interesse am Sport, am Vereinsleben und überhaupt an der Bewegung – vor allem nach den „gewichtsträchtigen“ Feiertagen – geweckt wird." 


Zahl der Unterstützer steigt - Benefizlauf des Stadtverbandes kommt gut an
#extrameilefuerkunst (21. Dezember 2020)  

Der Benefizlauf für die Kunstszene, der vom Stadtverband für Sport Bamberg am 31. Dezember durchgeführt wird, erhält weitere Unterstützer. Nachdem der Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro für die Kunstschaffenden spendet, wenn am Silvestertag 5.000 Kilometer gelaufen werden, hat in der Zwischenzeit auch der Wirtschaftsclub Bamberg 1.000 Euro in Form einer Patenschaft zugesagt. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes: "Zuerst einmal sage ich noch mal danke an Brose, dass das Unternehmen 5.000 Euro zur Verfügung stellt. Und jetzt hat mich die Nachricht erreicht, dass der Wirtschaftsclub Bamberg 1.000 Euro über eine Patenschaft zur Verfügung stellt. Das ist absolut spitze und war in dieser Art nicht absehbar. Jetzt hoffen wir vom Stadtverband und vom FC Eintracht Bamberg, der uns in der Logistik unterstützt, auf möglichst viele Läuferinnen und Läufer. Denn wir wollen ja, dass die anvisierten 5.000 Kilometer erreicht werden." Hierfür sind die Sportlerinnen und Sportler Bambergs aufgerufen, am Silvestertag von früh um 5:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr im Freien zu laufen. Laufstrecke und Uhrzeit können selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  "sozusagen ein Beweisfoto vom Laufenden mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an uns gesendet werden", erläutert Wolfgang Reichmann. Das Foto posten die Aktiven selber über die Kommentarfunktion auf der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport. Alternativ können die Bilder auch versendet werden. Kontakt: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de

“Individualsport ist ja trotz großer Einschränkungen möglich”

Reichmann macht in diesem Zusammenhang auf die rechtliche Erlaubnis aufmerksam: "Individualsport ist ja trotz großer Einschränkungen möglich, zudem von höchster Stelle sogar empfohlen. Insofern ist es für alle Beteiligten eine Art Win-Win-Situation, bei der dreifach Gutes getan wird: Es gibt Geld für den guten Zweck, die leidende Kunstszene erhält dringend notwendige Unterstützung, und jeder Läufer oder Läuferin kann sich am Jahresausklang an frischer Luft noch einmal so richtig beweisen. Ich denke, neben der sportlichen Herausforderung soll diese  gemeinschaftliche Anstrengung den Zusammenhalt stärken und Mut machen für ein hoffentlich sorgenfreieres Jahr 2021." Der ehemalige Hörfunksportreporter des Bayerischen Rundfunks macht dennoch auf die  Ausgangssperre aufmerksam: "Von 21 Uhr an bis zum Neujahrstag um 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung nur bei triftigem Grund erlaubt. Da gehört unser Lauf nicht dazu, das ist klar. Aber das Zeitfenster von 5 Uhr bis 21 Uhr bietet wahrlich genug Alternativen, sich persönlich sportlich herauszufordern."

Laufshirt gegen Seidenbademantel bei Spende  

Neben der Fa. Brose und dem Wirtschaftsclub Bamberg gehört auch der FC Eintracht Bamberg zum Kreis der Unterstützer. Der Fußball Bayernligist schickt am letzten Tag des Jahres seine Spieler Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht zum Laufen und bietet das kickende Personal für mögliche Spendenpaten an. Und nicht nur das, wie Vorstandsmitglied Sascha Dorsch mitteilt: "Unser Vorstandsvorsitzender Jörg Schmalfuß tauscht gegen eine Spende seinen Seidenbademantel gegen ein Laufshirt ein und wird auch ein paar Kilometer joggen. Wem ist das was wert? Wir freuen uns auf Angebote. Dadurch erhöhen wir den Spendenbetrag für die Bamberger Kunstszene." 



Benefizlauf des Stadtverbandes wird vom FC Eintracht Bamberg
unterstützt 
#extrameilefuerkunst (19. Dezember 2020) 


Wenn der Stadtverband am 31. Dezember seinen Benefizlauf startet mit dem Ziel, eine Gesamtlaufstrecke von 5.000 Kilometern zu erreichen und dafür vom Automobilzulieferer Brose 5.000 Euro erhält, bekommt er für diesen besonderen Jahresabschluss fußballerische Unterstützung. „Dieses Geld soll den von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Künstlern zugute kommen", erklärt Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport. Mithelfen, diese 5.000 Kilometer zu erreichen, wird der FC Eintracht Bamberg. Dessen Bayernligafußballer Simon Kollmer, Tobias Linz, Marc Reischmann und Tobias Ulbricht werden am Silvestertag die Laufschuhe schnüren und ihren Beitrag leisten. Und nicht nur das: Die Blau/Weiß/Violetten unterstützen, so Abteilungsleiter und Vorstandsmitglied Sascha Dorsch, „gerne den Spendenlauf und wollen die Summe von 5.000 Euro noch erhöhen. Hierfür bieten und organisieren wir eine Spendenpatenschaft. Jeder kann sich einen Freund, einen Bekannten oder Verwandten aussuchen und lässt diesen für sich laufen. Pro Kilometer, die er oder sie läuft, zahlt der Pate eine Summe. Die Höhe entscheidet der Pate, jeder Euro zählt." Die Spieler Kollmer, Linz, Reischmann und Ulbricht laufen sozusagen im Auftrag des FCE: „Unsere Fans oder Gönner können mit einer Spende die Laufbereitschaft der Jungs noch steigern und sie als Pate unterstützen. So generieren wir weitere Spendengelder“. Ansprechpartner beim FC Eintracht Bamberg ist Sascha Dorsch. Eine Kontaktaufnahme ist möglich per E-Mail: info@fce2010.de. Wolfgang Reichmann dankt dem FCE für die Unterstützung: „Unsere Aktion lebt ja von denjenigen, die am Silvestertag laufen werden. Und wir brauchen jeden, um das große Ziel von 5.000 Kilometer zu erreichen. Die FCE`ler helfen hier mit. Finde ich einfach super." 

Wie genau läuft der Tag ab? Am Silvestertag können von 5:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Freien - oder über diese Zeiten hinaus in den eigenen vier Wänden auf dem heimischen Hometrainer - alle Teilnehmenden ihr läuferisches Vorhaben in Angriff nehmen. Die Laufstrecke und die Uhrzeit können selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss  sozusagen ein Beweisfoto von dem Läufer mit den Angaben zu den zurückgelegten Kilometern an den Stadtverband für Sport gesendet werden: via whatsApp unter 0170 – 4975036, via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an s.dorsch@fce2010.de. Die Fotos werden dann auf der Facebookseite des Stadtverbandes für Sport Bamberg gepostet. Alternativ können die Fotos dort auch direkt über die Kommentarfunktion gepostet werden.  


Stadtverband für Sport ruft Sportler zum „Laufen für die Kultur“ auf … und das ausgerechnet an Silvester #extrameilefuerkunst (15. Dezember 2020)

Einen ganz besonderen Jahresabschluss am 31. Dezember organisiert der Stadtverband für Sport: Er ruft alle Sportlerinnen und Sportler auf, am Silvestertag die Laufschuhe zu schnüren und möglichst viele Kilometer zu laufen. Das große Ziel ist eine Gesamtlaufstrecke von 5.000 Kilometer. "Wird diese magische Marke – wovon wir bei eurem sportlichen Ehrgeiz ausgehen, erreicht, dann spendet der Autozulieferer Brose sage und schreibe 5.000 Euro", kündigt Wolfgang Reichmann an. Und der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport weiter: "Da der Firma Brose bekanntlich die Bamberger Kulturszene sehr am Herzen liegt, soll mit dieser „laufenden“ Summe gerade denen unter der Corona-Pandemie besonders leidenden Künstlern geholfen werden. Das Motto lautet „Sportler laufen für Künstler."  

Wolfgang Reichmann hat jedoch gerade in diesen Zeiten die Pandemie im Blick: "Individualsport ist ja trotz großer Einschränkungen möglich, zudem von höchster Stelle sogar empfohlen. Insofern ist es für alle Beteiligten eine Art Win-Win-Situation, bei der dreifach Gutes getan wird: Brose stiftet 5000 €uro für den guten Zweck, die leidende Kunstszene erhält dringend notwendige Unterstützung, und jeder Läufer oder Läuferin kann sich am Jahresausklang an frischer Luft so richtig noch einmal beweisen. Ich denke, neben der sportlichen Herausforderung soll diese  gemeinschaftliche Anstrengung den Zusammenhalt stärken und Mut machen für ein hoffentlich sorgenfreieres Jahr 2021."

In der Hoffnung, dass die anvisierten 5.000 Kilometer tatsächlich zusammen kommen, "darf ich jetzt schon der Firma Brose für die großartige Unterstützung danken. Wir finden das eine tolle Idee am Ende eines turbulenten Jahres. Und wir glauben, dass damit auch wieder das Interesse am Sport, am Vereinsleben und überhaupt an der Bewegung vor allem nach den „gewichtsträchtigen“ Feiertagen geweckt wird", sagt Wolfgang Reichmann weiter.

Bambergs zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp unterstützt die Aktion des Stadtverbandes für Sport und animiert zum Mitmachen: "Laufen und dabei etwas Gutes tun: Das können alle Lauffreundinnen und -freunde bei Sportler laufen für Künstler. Bitte machen Sie mit und unterstützen sie so diejenigen, welchen die Corona-Maßnahmen mit am Härtesten treffen! Herzlichen Dank an alle, die dabei sind: Vereine, Sponsoren und insbesondere der Stadtverband für Sport, dem Initiator dieser tollen Initiative.“ Auch Glüsenkamps Kollege und dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner unterstützt - er hat das Mitlaufen angekündigt: "Allerdings schaffe ich alleine die 5.000 Kilometer nicht", hieß es humorvoll in dessen Zusage. "Nun, ich kann ihm gerne helfen, aber auch mit meiner Unterstützung alleine wird das nichts. Also brauchen wir alle in und um Bamberg", animiert Wolfgang Reichmann erneut zum Mitlaufen.

Wie genau läuft der Tag ab? Am Silvestertag können ab dem frühen Morgen bis in die Nacht hinein alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr läuferisches Vorhaben in Angriff nehmen. Die Laufstrecke und die Uhrzeit können selbst bestimmt werden. Von der Strecke oder vom Ziel muss dann sozusagen ein Beweisfoto an den Stadtverband für Sport gesendet werden. Dieser wird in der Zeit von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr die jeweiligen Fotos auf seiner Facebook-Seite (Stadtverband für Sport Bamberg) und auf der Internetseite (www.sportverband-bamberg.de) veröffentlichen. Zudem gibt es immer wieder Zwischenstände und kleine Geschichten rund um den Spendenlauf. Unterstützt wird der Stadtverband dabei vom FC Eintracht Bamberg, der seine Mithilfe angeboten hat und die der Stadtverband gerne annahm. Wolfgang Reichmann: "Danke sagen wir auch dem FC Eintracht für dessen Unterstützung. Und eines ist noch wichtig: Den Lauf bitte nicht mit dem seit Jahren bekannten Silvesterlauf verwechseln. Dieser findet nicht statt." 

Die Fotos können gesendet werden: via whatsApp unter 0170 – 4975036 - via E-Mail an presse@sportverband-bamberg.de - via E-Mail an a.dorsch@fce2010.de.  

Der Stadtverband für Sport setzt am 31. Dezember jedoch nicht nur auf die Läuferinnen und Läufer. Optional können die Aktiven von sogenannten Paten unterstützt werden. Diese Paten setzen eine Prämie aus, wenn Läufer ihrer Wahl zum Beispiel eine bestimmte Distanz schaffen.  „Auch dieses Geld soll der Kunstszene zugute kommen. Somit haben mit dem Spendenlauf sowohl die Sportvereine, die hoffentlich in ihren Klubs dafür kräftig die Werbetrommel rühren, als auch die Sportler ein gemeinsames Projekt, an dem viele Menschen teilhaben können. Gleichzeitig steht der Sport im Mittelpunkt, und das ist natürlich auch in unserem Interesse als Stadtverband mit seinen 60 Mitgliedsvereinen“, lässt Wolfgang Reichmann wissen.

Wird das angestrebte Ziel erreicht, werden die 5.000 Euro der Firma Brose und etwaige Prämien der Paten verteilt. "Dafür werden wir in den nächsten Tagen eine mehrköpfige Jury zusammenstellen, die dann im Januar entscheiden wird, wer aus dem Finanztopf in welcher Höhe unterstützt wird. Möglich ist die Hilfe für Einzelpersonen, jedoch auch für Vereine oder Institutionen. Selbstverständlich wird über jeden Euro öffentlich Rechenschaft abgelegt“, kündigt Wolfgang Reichmann abschließend an. 

Die Macher hoffen jetzt auf eine große Beteiligung verbunden mit dem  angestrebten Erlös. So kann jeder Teilnehmer noch im alten Jahr bereits einen guten Vorsatz in die Tat umsetzen.  


Weihnachtsgruß des ersten Vorsitzenden an unsere Sportvereine
(9. Dezember 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportlerinnen und Sportler,

es fällt mir ehrlich nicht ganz leicht, mich so kurz vor der eigentlich schönsten Woche des Jahres an Sie zu wenden.

Zu stark wurde und wird unser Alltag von der Corona Pandemie beherrscht, worunter nicht zuletzt auch der Sport extrem zu leiden hatte. Viele Vereine mussten – Beispiel die 100-Jahr-Feier des BSC - auf Veranstaltungen schmerzlich verzichten, von den finanziellen Einbußen und den fehlenden sozialen Kontakten gar nicht zu reden. Damit einhergehend stieg die Zahl der Vereinsaustritte, was wir in hohem Maße bedauern.

Auch der Stadtverband für Sport hatte in diesem Jahr mit coronabedingten Einschränkungen zu leben. Die im Vorfeld bis ins Kleinste geplante öffentliche Podiumsdiskussion mit Staatsminister Joachim Herrmann musste leider abgesagt werden, genau so wie die große Anzahl von Stadtmeisterschaften.

Nur die Fußball U 13 Meisterschaft gleich zu Jahresbeginn, Tennis, Golf und die im Herbst begonnenen Titelkämpfe im Schach trotzten dem Virus. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 konnten wir noch sage und schreibe 1 872 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen überreichen.

Trotzdem ließen wir uns nicht unterkriegen, um Sie über aktuelle Sachverhalte zu informieren. So hatten wir Sie auf die Möglichkeit von Fördergeldern der Sparkasse oder Stadtwerke aufmerksam gemacht, auf rechtliche Aspekte bei Webinar und Datenschutz und auf die kommunale Neuausrichtung des Sportreferates. Und wir haben auch keinen Hehl daraus gemacht, dass wir im Sinne unserer Mitgliedsvereine und des Sports allgemein diese Maßnahme für falsch hielten.

Alle Planungen für das kommende Jahr liegen jetzt sozusagen auf Halde. Allein die ordentliche Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes für Sport mit Neuwahl der Vorstandschaft dürfte im Frühjahr, unter welchen Umständen auch immer, sicher sein.

Sicher ist auch, dass wir uns weiterhin mit aller Kraft für unsere Mitgliedsvereine einsetzen wollen. Und ganz sicher stellen 257 678 Klicks (Stand 4. Dezember) auf unserer Homepage einen nie für möglich gehaltenen Rekord dar. 

Wir wollen auch nicht vergessen, dass in diesem Jahr mit unserem Vorstandsmitglied Andreas Saal und dem Basketballidol Jim Wade zwei herausragende Sportler von uns gegangen sind.

Zum Schluss möchten wir allen Entscheidungsträgern in der Stadt Bamberg danken für die großartige finanzielle Unterstützung, was angesichts knapper Kassen wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist.

Großer Dank gilt meinen Vorstandskollegen für die ehrenamtlich geleistete Arbeit in Sachen Sport im Bereich Finanzen, Medien, Stadtrat und Vereinen.

Danke auch an den Faltbootclub und den Schwimmverein für die monatlich zugesandte Broschüre.

Und nicht zuletzt möchte ich allen ehrenamtlichen Funktionären in unseren Vereinen, allen Trainern und Sportbegeisterten in dieser für uns schwierigen Zeit ein frohes, gesegnetes und vor allem geruhsames Weihnachten im trauten Familienkreis wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021.

Bleiben Sie also sportlich, trotz allem zuversichtlich und bei bester Gesundheit.

Das wünscht Ihnen der gesamte Vorstand des Stadtverbandes für Sport e.V.

Ihr                                                                                                              
Wolfgang Reichmann
 
Erster Vorsitzender 
    


Botschaft zum Tag des Ehrenamts am Samstag - "Engagement ist keine Selbstverständlichkeit" (1. Dezember 2020)
 Am kommenden Samstag, 5. Dezember, ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. In einem Grußwort wendet sich Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, an alle Ehrenamtlichen: "In Deutschland engagieren sich etwa 31 Millionen Menschen im Ehrenamt. Das ist eine stolze Zahl. All diese Menschen bringen sich in ihrer Freizeit für Andere ein: in Blaulichtorganisationen, in Sportvereinen, für die Kunst und Kultur, für Menschen mit Behinderung und viele weitere Bereiche. Auch in unserer Heimatstadt Bamberg gibt es tausende von Menschen, die ihre Zeit opfern und sich gerne für den Dienst an anderen und für andere Menschen einsetzen. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Daher sage ich zum Internationalen Tag des Ehrenamtes persönlich, aber auch im Namen der Vorstandschaft des Stadtverbandes, vielen Dank für dieses freiwillige Engagement. Der Stadtverband für Sport hätte, um gerade diesen Menschen etwas zurückzugeben, sehr gerne am kommenden Samstag eine attraktive Veranstaltung durchgeführt: In einer öffentlichen Diskussionsrunde hätten wir als Ehrengast Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu Gast gehabt. Leider mussten wir aufgrund der Corona Pandemie die Veranstaltung absagen. Und auch für den März hatten wir eine öffentliche Diskussionsveranstaltung vorgesehen, mit den Kandidaten der Stichwahl der Oberbürgermeisterwahl. Auch die mussten wir absagen. Von den ausgefallenen Stadtmeisterschaften ganz zu schweigen, die Zahl an durchgeführten Meisterschaften lässt sich an einer Hand abzählen. Hinzu kommen für manche Menschen die eingeschränkten oder gar weggebrochenen persönlichen Kontakte. Daher wünsche ich Ihnen allen: Machen Sie das Beste aus dieser Situation, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund. Mit Blick auf die Adventszeit wünsche ich Ihnen abschließend noch eine ruhige und besinnliche Zeit."  
 

Bis 15. Dezember Spenden bei den Stadtwerken Bamberg beantragen
(20. November 2020)

Noch bis 15. Dezember haben Vereine und Institutionen, die Strom- oder Gaskunden der Stadtwerke Bamberg sind und in Bamberg, Hallstadt und Stegaurach beheimatet sind, die Möglichkeit, eine Bewerbung für Spendengelder bei der städtischen Tochter einzureichen. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: "Die Corona-Pandemie macht den Vereinen schwer zu schaffen. Vielen Menschen, das höre ich immer wieder in Gesprächen, fehlt jetzt wieder das gemeinsame Sport treiben und die persönlichen Kontakte. Dazu haben viele Klubs durch ausgefallene Veranstaltungen finanzielle Einbußen. Daher kann ich nur die Vereinsvorstände ermuntern, bei den Stadtwerken eine Bewerbung einzureichen. Ich drücke allen Vereinen, in erster Linie natürlich unseren Mitgliedsvereinen, die Daumen, dass sie aus dem Spendentopf Geld erhalten. Den Stadtwerken danke ich im Namen der Vorstandschaft, jedoch auch persönlich, für dieses Angebot." Bei den Projekten muss es sich laut Angaben der Stadtwerke Bamberg um Soziales, Bildung, Sport, Kultur oder Umwelt handeln. Mehr Informationen gibt es online bei den Stadtwerken Bamberg.

Zudem macht der Stadtverband noch einmal auf die Absage der für 5. Dezember vorgesehenen öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann aufmerksam. Wolfgang Reichmann: "Wir haben stets die Entwicklung der Infektionszahlen verfolgt. Die Hoffnung haben wir nie aufgegeben, trotz der schwierigen Situation die Veranstaltung durchführen zu können. Das geht jetzt leider nicht. Eingeladen hatten wir den Minister bereits Anfang des Jahres. Da hatte in Deutschland Corona noch keiner auf dem Zettel. Und das Ministerbüro hatte erfreulicherweise bereits im Februar die Teilnahme des Ministers zugesagt. Mit viel Engagement und Aufwand hatten wir dann die Ehrenamtsveranstaltung im Sinne unserer 60 Mitgliedsvereine und den in anderen Bereichen ehrenamtlich Tätigen vorbereitet. Ihnen wollten wir die Gelegenheit geben, mit dem Innenminister über das Thema Ehrenamt gerade auch in der jetzigen schwierigen Situation zu sprechen und zu diskutieren. Das geht nun leider nicht". 


Veranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit Staatsminister Joachim Herrmann abgesagt (30. Oktober 2020) 
Die vom Stadtverband für Sport Bamberg für Samstag, 5. Dezember, vorgesehene öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann ist abgesagt. Gründe hierfür sind die Steigerung der Infektionszahlen der Corona Pandemie und die am Donnerstag von der Bayerischen Staatsregierung bekanntgegebene Nachricht, ab Montag alle Veranstaltungen abzusagen. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport: "Wir haben bewusst lange gewartet mit dieser Entscheidung und stets die Entwicklung der Infektionszahlen verfolgt. Die Hoffnung haben wir nie aufgegeben, trotz der schwierigen Situation die Veranstaltung durchführen zu können. Jetzt jedoch sind von Montag an bis Ende November alle Veranstaltungen abgesagt. Und wir wissen ja heute nicht, was ab 1. Dezember ist." 

Eingeladen hatte der Stadtverband für Sport Bamberg den seit 2008 amtierenden bayerischen Innenminister Herrmann bereits Anfang des Jahres. "Da hatte in Deutschland Corona noch keiner auf dem Zettel. Und das Ministerbüro hatte erfreulicherweise sehr schnell die Teilnahme des Ministers zugesagt, worüber wir uns ganz besonders gefreut hatten. Mit viel Engagement und Aufwand hatten wir dann die Ehrenamtsveranstaltung im Sinne unserer 60 Mitgliedsvereine und den in anderen Bereichen ehrenamtlich Tätigen vorbereitet. Ihnen wollten wir die Gelegenheit geben, mit dem Innenminister über das Thema Ehrenamt gerade auch in der jetzigen schwierigen Situation zu sprechen und zu diskutieren. Das geht nun leider nicht", sagt Reichmann weiter. 

"Ohne Ehrenamt wäre vieles nicht möglich" 
 
Den vielen Ehrenamtlichen dankt der ehemalige Lehrer und Hörfunk-Sportreporter des Bayerischen Rundfunks nun auf diesem Weg. "Ja, ich sage danke für das Engagement. Das ist gerade in der heutigen Zeit wahrlich nicht selbstverständlich, für die Gesellschaft diesen wichtigen Dienst zu leisten. Denn eines ist klar: Ohne Ehrenamt wäre vieles nicht möglich. Mit dieser Veranstaltung wollten wir einfach die Gelegenheit nutzen, die Menschen in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins zu rücken. Wir hoffen inständig, im nächsten Jahr, wenn sich die Situation anders darstellt, diese Veranstaltung im Sinne aller Beteiligten nachholen zu können."


Motive, Formen und aktuelle Fälle von Antisemitismus (23. Oktober 2020)
 Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern)  laden Ehrenamtliche und Interessierte dazu ein, sich über Motive, Formen und aktuelle Fälle von Antisemitismus stärker bewusst zu werden. Diesen Hinweis richtete die Stadt Bamberg an den Stadtverband für Sport. Gemeinsam werden im Seminar am 8. November 2020 in Bamberg zudem Handlungsoptionen reflektiert, um Judenhass im Alltag und im Ehrenamt entgegentreten zu können. Durch die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde Bamberg soll das Seminar die Kontakte vor Ort zwischen Gemeinde und Zivilgesellschaft stärken. Weitere Informationen und Anmeldung über: https://www.lbe.bayern.de/service/fortbildung/suche/index.php

Aus Kreisen der jüdischen Gemeinde, so heißt es, gibt es Interesse, speziell Ehrenamtliche aus dem Bereich Sport anzusprechen. 


Start der Schach-Stadtmeisterschaft am Freitag (14. Oktober 2020)
Am Freitag, 16. Oktober, startet die offene Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft. Ausgerichtet wird sie vom SC 1868 Bamberg, die Spiele beginnen um 19:15 Uhr im Klemens-Fink-Zentrum, Babenbergerring 1. Insgesamt werden sieben Runden Schweitzer System gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest. Für den Stadtverband für Sport wird sich zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz zum Auftakt unter die Zuschauer mischen. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes: "Corona bedingt konnten wir leider viele Medaillen nicht verteilen, was sehr schade ist und war. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir den Gewinnern der Stadtmeisterschaft im Schach dann ihre zustehenden und auch fest eingeplanten Medaillen samt Urkunden nun auch persönlich überreichen dürfen."  Beendet ist die Meisterschaft im März 2021. Mehr Informationen gibt es online auf der Webseite des Schachclubs unter www.schachclub-bamberg.de 


Offene Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft - Bis 14. Oktober sind Anmeldungen möglich (8. Oktober 2020) 
Zur offenen Bamberger Schach-Stadtmeisterschaft lädt der SC 1868 Bamberg ein. Los geht es am Freitag, 16. Oktober, um 19:15 Uhr. Gespielt wird im Klemens-Fink-Zentrum, Babenbergerring 1. Anmeldungen nimmt der Schachclub noch bis 14. Oktober entgegen per E-Mail (spielleiter@sc-bamberg.de). Mit der Anmeldung, darum bittet der Ausrichter, sollen Verein und Wertungszahl angegeben werden. Der Spielmodus sieht sieben Runden Schweitzer System vor, die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest. Die Meisterschaft geht insgesamt über sieben Runden und endet am 19. März 2021. Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg: "Es ist klasse, dass neben Jugendfußball Anfang des Jahres, Golf und Tennis im Sommer jetzt noch die Schachstadtmeisterschaft zur Austragung kommt. Ach, ich freu mich, denn damit habe ich wegen Corona gar nicht mehr gerechnet. Super, dass der Schachclub die Meisterschaft ausrichtet und durchführt. Hierfür sage ich im Namen des Stadtverbandes vorab vielen Dank. Mein Vorstandskollege und zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz wird das dann noch den Verantwortlichen des Schachclubs persönlich sagen, wenn er der Meisterschaft seine Aufwartung macht. Wir können ja die vielen Medaillen wegen dem Ausfall vieler Meisterschaften nicht übergeben. Daher freut es mich umso mehr auf die Spiele." Mehr Informationen gibt es online auf der Webseite des Schachclubs unter www.schachclub-bamberg.de. 


"Sport verbindet" - Statement des Stadtverbands für Sport zum  30. Jahrestag 
"Tag der deutschen Einheit" (26. September 2020) 
Die friedlichen Proteste in der ehemaligen DDR ebneten 1989 den Weg zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Dabei kommt dem Tag der Deutschen Einheit am kommenden Samstag, 3. Oktober, eine besondere Bedeutung zu: Deutschland feiert den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit. Auch für den Sport ist es ein besonderer Tag, wie Gerhard Seitz, zweiter Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, anmerkt: "Sport verbindet. Und nur wenige Wochen nach dem Mauerfall trafen sich Sportler und Sportfunktionäre aus Ost und West, so dass auch im Sport wie in der Politik in weiten Bereichen das Zusammenwachsen zweier verfeindeter Systeme gut gelang. Dabei dürfen jedoch eines nicht, nämlich die Schicksale der Dopingopfer, vergessen werden." Die zentralen Feierlichkeiten zum Jubiläum der Wiedervereinigung finden in Potsdam statt. Seit 5. September und noch bis zum 4. Oktober lädt das Land Brandenburg zur Einheits-Expo unter freiem Himmel ein. 


Förderkreis goolkids startet Crowfunding - "Klasse, wenn Vereine innovativ sind, um Vorhaben zu finanzieren" (19. September 2020) 
Der Förderkreis goolkids geht die nächste Aufgabe an. Die Einrichtung möchte zwölf Sportrollstühle anschaffen, um diese dann kostenlos an Schulen, Vereine oder Verbände zu verleihen. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. Den Kauf möchte goolkids mittels Crowdfunding realisieren. Beim Crowfunding geben Institutionen oder Privatpersonen über ein Onlineverfahren Geld, mit dem ein bestimmter Zweck - in diesem Fall die Anschaffung von Sportrollstühlen - ermöglicht werden soll. "Ich finde es klasse, wenn Vereine innovativ sind, um Vorhaben zu finanzieren. Der Sportverband für Sport Bamberg drückt die Daumen, dass es klappt. Denn die Gesellschaft darf es nicht zulassen, dass Menschen mit Einschränkungen zurückbleiben", lässt der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport, Wolfgang Reichmann, wissen. Mehr zur Aktion, so die Verantwortlichen von goolkids, gibt es ab 21. September 2020 online unter www.toyota-crowd.de/goolkids.

Der Förderkreis goolkids e.V. fördert Kinder- und Jugendhilfe, Sport, Völkerverständigung, Toleranz und Integration sowie das bürgerschaftliche Engagement in diesen Bereichen. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung und Förderung sportlich-sozialer Projekte und Aktivitäten von, mit oder für Kinder. Der Verein begleitet regional und weltweit verbindende Aktionen, die vor allem die Motive Fairness, Respekt, Integration und Toleranz nachhaltig fördern. 


Sparkasse schüttelt wieder Füllhorn aus - Hilfe für coronabedingte Einbußen 
(16. September 2020) 
Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können bei der Sparkasse Bamberg wieder eine finanzielle Unterstützung beantragen. Das Kreditinstitut stellt im Herbst erneut Gelder aus dem sogenannten Sonderspendenbudget zur Verfügung. Darauf macht die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport Bamberg aufmerksam. Antragsberechtigt sind Vereine, die dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Bamberg angehören - also im Stadtgebiet oder Landkreis Bamberg liegen. Ferner müssen die Vereine vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sein und Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen. Dem Antrag muss ein aktueller Freistellungsbescheid beigefügt werden. Zudem muss der Verein nachweisen, dass er durch die Corona-Krise Einnahmeverluste erlitten hat und dadurch in finanzielle Probleme geraten ist. Die Antragsfrist endet am 16. Oktober, die Anträge sind bei der Sparkasse Bamberg einzureichen. Bereits im Frühjahr 2020 hat die Sparkasse Bamberg 60 Vereine mit Spenden über knapp 184.000 Euro unterstützt. Auch für das nächste Jahr sind weitere Unterstützungen vorgesehen.  

Die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport zeigt sich dankbar für dieses Angebot, ist es doch für die Vereine mit ihren vielen Ehrenamtlichen eine große Unterstützung in einer aufgrund der Pandemie schwierigen Zeit. Max Zillibiller, Schriftführer und Vorstandsmitglied, zur Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: "Ehrenamt? Ist doch Ehrensache. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viel ehrenamtliches Engagement wie in Deutschland. Dadurch wird erst vielen Menschen, vor allem Jugendlichen, die Möglichkeit gegeben, sich sinnvoll einzubringen, sei es Sport, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, FSJ, Integration, Nachbarschaftshilfe oder oder oder. Die Liste ist schier endlos und der Großteil der Bevölkerung bringt sich zum Wohl der Gemeinschaft ein und bildet damit ein stabiles Rückgrat unserer Gesellschaft. Und die meisten bleiben unerkannt im Hintergrund und sie freuen sich schon über ein einfaches DANKE. "Ich mache das gerne" hört man von fast allen und ohne sie würde sehr vieles gar nicht möglich sein."


Erstes Treffen mit dem neuen Sportreferenten - "Uns geht es nur um die Sache" (12. September 2020) 
Auf Einladung von Matthias Pfeufer, neuer Leiter des neuen städtischen Referats für Bildung, Schulen und Sport, kam eine Abordnung der Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport am vergangenen Freitag (11. September) in das Rathaus. Der Termin in der kommunalen Verwaltungszentrale diente dem ersten Kennenlernen - Matthias Pfeufer ist erst seit kurzem als Referatsleiter für den Sport zuständig. 

 Erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann ließ gleich zu Beginn der in sehr guter Atmosphäre geführten ersten Kontaktaufnahme dem neuen Referatsleiter wissen, dass die vom Stadtverband für Sport nicht befürwortete Aufteilung des ehemaligen Referates für Bildung, Kultur und Sport in zwei Referate, an dessen Spitze ein Laufbahnbeamter steht, nichts mit dem neuen Leiter zu tun habe: "Ganz klar, das hatte nichts mit Ihnen zu tun, denn wir wussten ja damals gar nicht, wer die Leitung übernehmen werde, dass das auf Sie hinauslaufe. Wir haben mit der bisherigen Aufteilung und der damit verbundenen Tatsache, dass ein Bürgermeister für den Sport zuständig ist, gute Erfahrungen gemacht. Ein Bürgermeister hat halt ein anderes Gewicht. Daher wollten wir, dass das so bleibt. Wir haben einfach die Befürchtung, dass die Bedeutung des Sports in der neuen Konstellation sinkt." Eine Befürchtung, die Matthias Pfeufer ausräumen konnte.
 
Allerdings werde der Stadtverband dennoch genau hinsehen, was mit dem Sport passiere. Wolfgang Reichmann: "Dies vor dem Hintergrund der finanziellen Situation der Stadt Bamberg. Die Frage ist zum Beispiel, was mit dem Zuschuss passiert, der dem Stadtverband jährlich zur Verfügung gestellt wird. Bleibt es dabei? Ohne ihn können wir nämlich die Medaillen für die Stadtmeisterinnen und Stadtmeister nicht mehr finanzieren. Und genau darauf freuen sich die Aktiven. Fehlt also künftig hierfür das Geld, während auf der anderen Seite für die Förderung von Lastenfahrräder mehrere tausend Euro ausgegeben werden? Aber das liegt ja in der Entscheidung des Stadtrates."

“Wir wollen zwischen Stadtverband und dem Referatsleiter eine schöne Verbindung”

Die Abordnung des Stadtverbandes und Matthias Pfeufer waren sich einig, dass nur gemeinsam etwas bewegt werden kann. "Wir wollen, dass zwischen Stadtverband und dem Referatsleiter eine schöne Verbindung besteht, in der es uns um die Sache, um den Sport geht", gab Wolfgang Reichmann das Ziel des Stadtverbandes aus. Matthias Pfeufer ergänzte hierzu, "dass ich auch auf die Unterstützung des Stadtverbandes bei bestimmten Themen setze". Wolfgang Reichmann und dessen Vorstandskollege Robert Hatzold sagten dies zu. Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die vom Stadtverband für Sport geplante öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema Ehrenamt mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 5. Dezember, der Sportentwicklungsplan und die Zukunft von Fußballvereinen. 

Im Kern "liegen wir, das ist unser Eindruck, mit Matthias Pfeufer auf Wellenlänge. Und das ist gut so", beschreibt Robert Hatzold die Einschätzung der Stadtverbandsabordnung. Und Wolfgang Reichmann ergänzt: "Wenn schon einer wie Matthias Pfeufer einen Termin für Freitagnachmittag anbietet, das spricht schon für sich. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit. Und Matthias Pfeufer ist, das kam auch deutlich raus, sehr sportaffin." 


Golfen für guten Zweck: Erlöse zugunsten Menschen mit Handicap 
Zu einem Benefiz-Golfturnier lädt der Förderkreis goolkids e.V. am 10. Oktober ab 12:00 Uhr auf die Golfanlage Gut Leimershof ein. Das Startgeld beträgt 50 Euro und beinhaltet auch ein Abendessen. Nach dem Turnier warten ein kleines musikalisches Programm und Verkostungsstände auf die Aktiven. Heinz Kuntke, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport Bamberg, hofft auf rege Beteiligung und animiert zur Anmeldung: "Wer die wunderschöne Anlage am 10. Oktober in Leimershof zum Golfen benutzt, unterstützt damit die Inklusion von Menschen mit Handicap und sorgt mit dafür, dass Integration von Menschen mit Handicap besser gelingt." 

Informationen zur Veranstaltung gibt es bei im folgenden "Akquiseblatt Benefiz-Golfturnier" und direkt bei gooldkids e.V. Bamberg (Rufnummer: 0951/309 009 92, E-Mail: info@goolkids.de).  

 



Der Förderkreis goolkids e.V. fördert Kinder- und Jugendhilfe, Sport, Völkerverständigung, Toleranz und Integration sowie das bürgerschaftliche Engagement in diesen Bereichen. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung und Förderung sportlich-sozialer Projekte und Aktivitäten von, mit oder für Kinder. Der Verein begleitet regional und weltweit verbindende Aktionen, die vor allem die Motive Fairness, Respekt, Integration und Toleranz nachhaltig fördern.


Ausschreibung Ehrenamtspreis - "Auch in Bamberg erleben wir Engagement" (9. September 2020)
Auch in diesem Jahr zeichnet der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) mit seinem Ehrenamtspreis wieder herausragende Persönlichkeiten aus, die sich mit außergewöhnlich großem Engagement für ihren Verein und für das Ehrenamt im Sport in ganz Bayern eingesetzt haben. Der Stadtverband für Sport Bamberg schließt sich, so Vorstandsmitglied Wolfgang Grader, gerne dieser Würdigung an, denn "wir erleben ja auch in Bamberg das großartige ehrenamtliche Engagement. Und: Empathie gepaart mit Begeisterung sind die besten Schwungräder für den Vereinssport. Der Motor des Ganzen ist aber das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen. Hundertausende Sportlerinnen und Sportler konnten dadurch eine sportliche Heimat finden. Dieser persönliche Einsatz wird heute besonders gewürdigt und an einzelnen Projekten und Vereinstätigkeiten hervorgehoben", so Grader.

 
Im Mittelpunkt der Kampagne, darauf macht der BLSV aufmerksam, stehen Vorbilder, die mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten und deshalb selbst einmal ein Dankeschön verdienen und auf die „große Bühne“ gehören. Gleichzeitig sorgt die Auszeichnung dafür, freiwilliges Engagement im Sport stärker in den Mittelpunkt zu rücken und aufzuzeigen, dass es sich lohnt, ehrenamtlich aktiv zu sein. Nominierungen sind bis 5. Oktober möglich. Ausführlich berichtet der BLSV auf seiner Internetseite


Glückwünsche für Staatsministerin Melanie Huml (9. September 2020)
Bayerns Staatsministerin Melanie Huml hat heute Geburtstag. Glückwünsche hierzu gibt es vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der Gratulationsnachricht an die in Bamberg lebende Huml schreibt erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann: "Zu Ihrem heutigen Geburtstag darf ich Ihnen im Namen des Stadtverbandes für Sport Bamberg, aber auch persönlich, recht herzlich gratulieren und Ihnen alles Gute wünschen. Außerordentlich dankbar, das darf ich Ihnen noch mit auf den Weg geben, ist der Stadtverband für Sport für die Lockerungen im Breitensport, die die Staatsregierung gestern beschlossen hat und die ab 19. September greifen. Der Sport hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert und macht auch ein Stück Lebensqualität aus. Von daher halte ich die Lockerungen für wichtig und gut für den Breitensport - viele Aktive und Ehrenamtliche haben darauf gewartet."


Corona: Wettkämpfe ab 19. September wieder möglich - "Entscheidung gut und wichtig für den Breitensport" (8. September)
Die Bayerische Staatsregierung hat heute Mittag bekanntgegeben, dass der reguläre Wettkampfbetrieb in Kontaktsportarten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen wieder zugelassen wird. "Möglich ist dies ab 19. September", "teilt Wolfgang Reichmann mit. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport Bamberg weiter: "Die Entscheidung ist gut und wichtig für den Breitensport, denn viele Aktive und vor allem auch viele Ehrenamtliche haben lange auf sie gewartet. Vielen Vereinen fehlt ja auch das Geld aus Eintritt und dem Catering. Der Sport ist wichtig und bedeutet auch Lebensqualität. Daher freue ich mich sehr, dass die sportlose Zeit bald ihr Ende findet und viele Vereine wie zum Beispiel aus dem Fußball, Handball, Basketball, Ringen wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung im Wettkampf nachgehen können". Die Bayerische Staatsregierung begründet ihre Entscheidung mit den guten Erfahrungen aus dem Trainingsspielbetrieb der Kontaktsportarten. Wolfgang Reichmann: "Wir führen ja am Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember, eine öffentliche Diskussionsveranstaltung durch, zu der wir Staatsminister Joachim Herrmann als Ehrengast begrüßen dürfen. Vielleicht werden wir mit ihm dann noch einmal darüber sprechen. Denn er ist ja als Innenminister auch für den Sport im Freistaat zuständig."  Ausführliche Informationen gibt es auf der Onlineseite der Bayerischen Staatsregierung


Corona-Pandemie:
31 bayerische Sportfachverbände sprechen sich für Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebes und Zulassung von Zuschauern aus (7. September 2020)

Aufgrund der Corona-Pandemie ruht in Bayern derzeit der Wettkampfbetrieb, zudem sind Zuschauer nach wie vor nicht zugelassen.  In einer Resolution haben sich 31 Sportfachverbände an das Bayerische Innenministerium - dort ist auch der Sport angesiedelt - gewandt mit dem Ziel, Wettkämpfe und Zuschauer wieder zuzulassen. Mehr hierzu gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Fußball-Verbandes.   

 

 Für Stadtwerke werben und Finanzen aufbessern (6. September 2020)
Der Stadtverband für Sport Bamberg macht erneut auf ein Angebot der Stadtwerke Bamberg aufmerksam: Wenn Sportvereine bei ihren Mitgliedern für das Stadtwerke-Telekommunikationsprodukt "baMbit" werben und sie diese als "baMbit" Neukunden für die Stadtwerke Bamberg gewinnen, können sie profitieren und eine Provision erhalten. Möglich ist dies, wenn die Klubs mit den Stadtwerken eine entsprechende Kooperation eingehen. "Im Gegenzug für die Provision wirbt der jeweilige Sportverein auf seinen verschiedenen Kanälen wie zum Beispiel der Vereinszeitung oder der Internetseite. Das Angebot wollen wir unseren Vereinen noch einmal schmackhaft machen. Das hatten wir im April bereits getan, aber im Alltagsstress geht manches einfach unter. Daher noch mal dieser Hinweis", erläutert Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg. 

Zum Verfahren: Die Stadtwerke stellen eine online Bestellstrecke zur Verfügung, die von den kooperierenden Vereinen beworben werden kann. Für Neukunden, die einen baMbit-Vertrag online unter Angabe eines vereinbarten Kennwortes während der Laufzeit dieser Vereinbarung mit den Stadtwerken abschließen, erhält der jeweilige Sportverein eine Provision in Höhe von 50 € brutto pro geworbenen Neukunden für die Vereinskasse. Dieses Angebot unterbreiteten die Stadtwerke Bamberg Anfang Januar dem Stadtverband für Sport. Damit reagierte das kommunale Unternehmen auf eine Anfrage des Stadtverbandes, in welcher er beim Energieversorger um einen vergünstigten Stromtarif für Sportvereine warb. 


Innenminister Herrmann kommt am Tag des Ehrenamtes nach Bamberg
(23. August 2020)

Der Stadtverband für Sport Bamberg veranstaltet am Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember 2020, eine öffentliche Podiumsdiskussion. Darauf macht der Verband bereits heute aufmerksam. "Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns gelungen ist, für die Diskussion Bayerns Innenminister Joachim Herrmann als Gast begrüßen zu können. Bereits Anfang des Jahres hat er auf unsere Einladung hin seine Teilnahme zugesagt, vergangene Woche hat sein Ministerbüro dies noch einmal bestätigt", sagt Wolfgang Reichmann. Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes ergänzt: "Uns ist es wichtig, dass die vielen Ehrenamtlichen unserer Stadtgesellschaft zu Wort kommen, gerne dürfen sie mit dem Innenminister diskutieren." Beginn ist um 11:00 Uhr, das Ende ist für 12:30 Uhr vorgesehen. "Natürlich hoffen wir, dass uns die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Völlig klar ist, dass die geltenden Hygiene- und Schutzrichtlinien beachtet werden." Der Stadtverband für Sport in Bamberg e.V. - er versteht sich als starker Ansprechpartner für die Vereine rund um den Sport in Bamberg.

 

Stadtverband für Sport trauert - Langjähriges Vorstandsmitglied Saal überraschend verstorben (20. August 2020) 
Der Stadtverband für Sport Bamberg trauert um Andreas Saal, das langjährige Vorstandsmitglied des Verbandes ist am vergangenen Wochenende im Alter von 60 Jahren überraschend verstorben. In einem Kondolenzschreiben drückte Wolfgang Reichmann für den Stadtverband den Hinterbliebenen das Beileid aus. Wörtlich schrieb der erste Vorsitzende: „Die Vorstandschaft des Stadtverbandes übermittelt aufrichtige Anteilnahme. Es ist sehr schwer, den Partner, mit dem man gemeinsam viele Jahre den Lebensweg gegangen ist, zu verlieren. Die Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport Bamberg fühlt in diesen schweren Tagen und Wochen mit Ihnen und wünscht viel Kraft, das Leid zu ertragen. In unseren Gedanken sind wir bei Ihnen.“ Zudem erinnerte sich Reichmann in dem Schreiben an die Feier „zu Andi`s 60. Geburtstag, als die von Corona noch freie große Jubelgemeinde unseren Andi verdientermaßen hoch leben ließ und mit ihm als Mittelpunkt eine tolle Geburtstagsfete feiern durfte. Noch vor vierzehn Tagen hat er mir einen neuen Bierkrug überbracht, er strotzte nur so vor Fitness und Optimismus. Verrückt, wie schnell sich so etwas ändern kann.“ Vorstandsmitglied Max Zillibiller zeigte sich, wie alle im Vorstand, tief erschüttert. Er habe einen so engagierten und erfahrenen Kollegen und Freund verloren.

Andreas Saal engagierte sich nicht nur im Stadtverband für Sport, sondern unter anderem auch politisch. Für die CSU gehörte er viele Jahre dem Bamberger Kreistag an. 


Glückwünsche für Golf Stadtmeister - "Ein bisschen Abwechslung im Sport" (16. August 2020)
Am 15. August wurden auf der Anlage des Golfclubs Hauptsmoorwald Bamberg die diesjährigen Golf-Stadtmeister ermittelt. Für den Stadtverband für Sport gratulierte Wolfgang Reichmann der neuen Stadtmeisterin Sabine Oelmann, dem Jugendmeister Luca Karneth und bei den Herren Matthias Maiwald. Der Vorsitzende des Stadtverbandes: "Ich freue mich für die neuen Medaillenträger und Trägerin für ihren Erfolg und wünsche ihnen alles Gute für die nächsten Wettkämpfe. Danken darf ich dem Golfclub um dessen Vorsitzende Daniela Reinfelder sowie Klaus Beier und dessen Damencrew für die Organisation und Austragung der Stadtmeisterschaft. In diesen Zeiten ist es ja leider fast unmöglich, eine Stadtmeisterschaft auszutragen. Daher sind wir im Stadtverband dem Golfclub Hauptsmoorwald dankbar, dass er unter Beachtung der maßgeblichen Schutz- und Hygieneregeln die Meisterschaft ausgerichtet hat und so zumindest ein bisschen für Abwechslung im Sport sorgte." Neben Golf wird nach jetzigem Stand noch die Bamberger Tennisfamilie die Stadtmeisterschaft austragen. "Zumindest gehen wir davon aus, dass es weitere Meisterschaften in diesem Jahr nicht geben wird. Dies ist bedauerlich, haben wir doch im Winter neue Medaillen organisiert. Aber die Gesundheit geht vor, das ist ja völlig klar", so Reichmann abschließend.


Ehrenamtskarte Bayern nutzen - "Man wird für die geleistete Arbeit belohnt" (26. Juli 2020)
Um engagierte Ehrenamtliche für ihren Einsatz zu belohnen, führte die Stadt Bamberg 2011 die Bayerische Ehrenamtskarte ein. Mit der Karte erhalten Ehrenamtliche verschiedene Vergünstigungen wie beispielsweise Rabatte in Geschäften oder verbilligte Eintritte in Bäder und Museen. Auf dieses Angebot macht jetzt der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam: "Ehrenamtliche werden in allen Bereichen benötigt, in Vereinen ebenso wie in sozialen Einrichtungen, Pflegeheimen und Seniorenheimen. Diese ist für vielerlei Unternehmungen ein Vorteil, denn man spart einiges ein, und wird für die geleistete Arbeit belohnt. Dies bedeutet einen minimalen Aufwand für Vorstände und Einrichtungsleiter, der angebracht sein sollte", sagt Stadtverbands-Vorstandsmitglied Siegfried Prell. Die Ehrenamtskarte ist drei Jahre gültig und hat Scheckkartenformat. Inhaber der Karte können mit ihr neben den Angebote in der Region auch Vergünstigungen außerhalb der eigenen Heimat nutzen. Mehr Informationen, unter anderem zu den Voraussetzungen, die Karte zu erhalten, gibt es beim Landratsamt im Fachbereich Kultur und Sport in der Ludwigstraße 23 oder bei der Stadt Bamberg im Referat für Zentrale Steuerung, Personalwesen und Konversionsmanagement im Rathaus am Maximiliansplatz 3. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt Bamberg


Tipp für Vereine: Vorsicht mit der Verwendung des Wortes „Webinar“
(13. Juli 2020)
Die Corona-Pandemie und deren Einschränkungen stellt die Stadtgesellschaft und Vereine vor Herausforderungen. Manche Vereine zeigen sich hier ideenreich, sie halten Versammlungen oder Veranstaltungen häufig virtuell ab. „Das ist eine gute Idee, denn so kann der Kontakt mit Mitgliedern oder Gönnern aufrecht erhalten und verschiedene Angebote gemacht werden“, sieht Wolfgang Reichmann, erster Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport Bamberg, durch das Onlineangebot durchaus Vorteile. Allerdings, so Reichmann weiter, müssen die Verantwortlichen aufpassen: „Viele Formate, die online abgehalten werden, tragen die Bezeichnung ´Webinar`. Dieses Wort ist jedoch markenrechtlich seit über zehn Jahren geschützt. Daher rate ich allen Vereinen, es nicht zu verwenden oder sich die Nutzung genehmigen zu lassen.“ Bei Verstößen kann der Inhaber einer eingetragenen Marke mittels Abmahnung die rechtswidrige Nutzung rügen und neben der Unterlassung auch Schadensersatz einfordern. Ausführliche Informationen zum Markenschutz gibt es online beim Deutschen Patent- und Markenamt

 

Stadtverband bedauert Referatsaufteilung – „Breitensportler fühlen sich plötzlich nicht mehr gebührend repräsentiert“ (30. Juni 2020)
Der Stadtverband bedauert ausdrücklich den Stadtratsbeschluss vom 24.Mai, nach dem das bisherige Referat für Bildung, Kultur und Sport nun künftig von zwei Verwaltungsmitarbeitenden geleitet wird. Nach kurzer Aussprache wurde nicht nur eine öffentliche und sogar interne Ausschreibung verworfen, sondern auch eine wohl längst hinter verschlossenen Türen beschlossene Ämter-Aufteilung genehmigt. „Und das ausgerechnet noch in einer nicht enden wollenden Krisenzeit, in der dem Sport eine noch höhere Bedeutung beim Drang nach außen zukommt. Eigentlich ein Affront gegen all die ehrenamtlichen Funktionäre und all die in Vereinen organisierten Sportler, die sich förmlich verraten fühlen, weil ihnen die entsprechende politische Einflussnahme nahezu entzogen wurde“, so erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann. Dabei liegt Vieles im Sport in Bamberg im Argen, man denke nur an den Platz des FC Wacker, an die Tribüne im Volkspark und dessen anstehendes Jubiläum, an die unbeleuchteten Wege zur TSG Bamberg, die dadurch sogar Kinderkurse absagen musste oder an die Fortschreibung des Sportentwicklungsplanes.  

Der Stadtverband ist sich sehr wohl im Klaren, dass es in diesen schwierigen Zeiten wenig zu verteilen gibt. Gerade deshalb wäre ein hauptamtlicher Sportreferent aus Sicht des Stadtverbandes als direkter Ansprechpartner in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband besonders wichtig. Doch anscheinend haben die politischen Mehrheiten im Bamberger Stadtrat wenig für den Sport übrig. Schade, denn Bamberg hat als Aushängeschild eben nicht nur das Profiteam der Basketballer von Brose Bamberg, sondern eine unglaubliche Masse von Breitensportlern, die den Begriff „Sportstadt“ erst mit Leben erfüllen, und die sich plötzlich nicht mehr gebührend repräsentiert fühlen. Pessimismus um weitreichende Folgen für den Sport in Bamberg erscheint deshalb durchaus angebracht, denn der Sport ist (war) ein wichtiger Teil der Bamberger Lebensqualität, auf die wir in Bamberg mit Recht so stolz sind. "Was den Sport betrifft, blickt der Stadtverband mit gemischten Gefühlen in die Zukunft", sagt Wolfgang Reichmann abschließend. 


Gegen Referatsaufteilung - "Auf bewährte Zusammenarbeit setzen"
(19. Juni 2020)

Das bisherige Referat Bildung, Kultur und Sport der Stadt Bamberg soll nicht auf zwei Referate aufgeteilt werden und auch in Zukunft von einem berufsmäßigen Stadtrat oder einer berufsmäßigen Stadträtin geleitet werden. Mit dieser Bitte, die die Vorstandschaft mehrheitlich beschlossen hat, hat sich der Stadtverband für Sport kürzlich an Oberbürgermeister Andreas Starke und dessen Bürgermeisterkollegen Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner sowie an alle Mitglieder des Stadtrates gewandt. Begründet wird die Bitte mit den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre: "Ehrenamt braucht Hauptamt – ein gewichtiges mit politischer Verantwortung. Dies geht aus unserer Sicht mit einer Referatsleitung, die als berufsmäßiger Stadtrat oder einer berufsmäßigen Stadträtin fungiert. Ansonsten befürchten wir, dass der Sport in seiner gesellschaftlichen Bedeutung abgewertet wird. Das hat der Sport in einer Weltkulturerbestadt nicht verdient", erläutert für die Vorstandschaft Pressereferent Robert Hatzold. Zudem heißt es in dem Schreiben wörtlich: "Wir befinden uns in schwierigen Zeiten, deshalb ist es wichtig, auf bewährte Zusammenarbeit zu setzen. Wir bitten Sie daher mit Nachdruck, die vakante Position der Referatsleitung so schnell wie möglich öffentlich auszuschreiben und zu besetzen, ganz im Sinne des Sports, der ja einen Großteil unserer heimischen Lebensqualität ausmacht." 

Unter dem Dach des Stadtverbandes für Sport sind 60 Vereine mit 40.000 Mitgliedern organisiert. Zusammen mit den Vereinen begleitet der Stadtverband für Sport die Vereinsmeisterschaften und ehrt die Stadtmeister*innen. Im vergangenen Jahr waren es 25 Stadtmeisterschaften, dabei wurden 504 Urkunden und insgesamt 1872 Medaillen überreicht.

   

Keine Unterstützung für Vereine - Stadt darf freiwillige Leistungen nicht im Haushalt veranschlagen (1. Juni 2020)
Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können nicht auf Hilfe der Stadt Bamberg hoffen. Grund hierfür ist die Aussage des Bayerischen Innenministeriums, das eine Ausweitung freiwilliger Leistungen in der gegenwärtigen Situation unter keinen Umständen für vertretbar halte. Das hat Bambergs Finanzreferent Bertram Felix kürzlich der Vorstandschaft des Stadtverbandes für Sport mitgeteilt. Ferner informierte der berufsmäßige Stadtrat, dass der Haushalt der Stadt Bamberg von der Aufsichtsbehörde erneut unter Auflagen erteilt wurde. Eine der Auflagen besage, dass zusätzliche freiwillige Leistungen nicht veranschlagt werden dürfen. Erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann: "Wir bedanken uns bei Bertram Felix für die Antwort. Für uns ist es verständlich, dass die Stadt Bamberg unter diesen Voraussetzungen nicht helfen kann. Allerdings: Für viele Sportvereine, unter dem Dach des Stadtverbandes für Sport sind immerhin 60 an der Zahl organisiert, ist es nicht einfach, den Wegfall von Einnahmen zu kompensieren." 

Reichmann macht daher noch einmal auf das von der Sparkasse Bamberg für dieses und nächstes Jahr zur Verfügung gestellte Sonderspendenbudget aufmerksam. "Damit soll den Vereinen geholfen werden, zumindest halbwegs aus der finanziellen Krise zu kommen. Wir empfehlen daher die Kontaktaufnahme mit der Sparkasse Bamberg, falls das noch nicht geschehen ist. Und wir sagen noch einmal danke an die Sparkasse für diese Förderung. Sie ist eine sehr gute Sache".

Der Stadtverband für Sport hatte Anfang Mai Finanzreferent Bertram Felix kontaktiert und angefragt, ob die Stadt Bamberg Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, unterstützen könne. Zweiter Vorsitzender Gerhard Seitz hatte dem Stadtkämmerer hierzu auch einen Finanzierungsvorschlag unterbreitet. Dieser besagte, auf die in den letzten Jahren erfolgte Schuldentilgung von 200.000 Euro pro Jahr zu verzichten und in diesem Jahr die Summe ganz oder in großen Teilen zur Unterstützung der Sportvereine zu verwenden. 

Kommunen müssen ihre Haushaltssatzung, in der die Einnahmen und Ausgaben aufgeführt sind, der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde vorlegen - für die Stadt Bamberg ist das die Regierung von Oberfranken in Bayreuth. Wenn die Haushaltssatzung genehmigungspflichtige Teile wie zum Beispiel die Aufnahme von Krediten beinhaltet, muss sie genehmigt werden. Die Haushaltssatzung gilt für das Haushaltsjahr, das ist das Kalenderjahr.

               

Gesetz hilft Vereine bei Abmilderung der Folgen durch Covid-19 - "Rechte jedes einzelnen Mitglieds wahren" (13. Mai 2020)
Aufgrund der Corona-Pandemie stellen sich für Vereinsvorsitzende viele Fragen. Unter anderem, ob sie denn Mitgliederversammlungen, zu denen sie ja gemäß Satzung und Gesetz verpflichtet sind, abhalten müssen. Antworten auf diese und andere Fragen gibt jetzt das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht. Darauf macht der Stadtverband für Sport Bamberg aufmerksam. So bleibt zum Beispiel ein Vorstandsmitglied auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt. Zudem können auch ohne ausdrückliche Ermächtigungen in der Satzung nun virtuelle Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Heinz Kuntke, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport, zeigt sich zwar hierfür dankbar, dass durch dieses Gesetz für die vielen ehrenamtlichen Vorstände jetzt Klarheit herrscht. Es gibt, so der Jurist, dennoch ein Problem: "Es müssen auch bei einer virtuellen Mitgliederversammlung die Rechte jedes einzelnen Mitglieds an einer Teilhabe an der Versammlung gewahrt sein. Beschlüsse können nunmehr auch ohne Versammlung schriftlich gefasst werden, wobei für die Annahme gilt, dass mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen dem Beschlussvorschlag zustimmt. Die Neuregelung gilt vorläufig bis 31. Dezember 2020."

Der Stadtverband für Sport Bamberg hat seine Mitgliedervereine kürzlich auf dieses Gesetz und dessen wichtige Inhalte aufmerksam gemacht. "Das sind mal Hinweise auf das, was gilt und was den Vorstandskollegen in den Klubs hilft. Und sie wissen, wo genau sie nachlesen können. Unsere Hinweise sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechtsberatung, denn diese kann und darf der Stadtverband für Sport Bamberg nicht geben. Jedem raten wir trotzdem, die Anmerkungen unseres Vorstandskollegen Heinz Kuntke zu berücksichtigen", ergänzt Vorsitzender Wolfgang Reichmann.


Stadtverband für Sport dankt ausgeschiedenem Bürgermeister Lange für dessen Engagement (8. Mai 2020)
Dem ausgeschiedenen Bürgermeister von Bamberg, Christian Lange, hat der Stadtverband für Sport für dessen Engagement in den vergangenen sechs Jahren gedankt. Mit Lange trage in der neuen Legislaturperiode des Stadtrates ein großer Fürsprecher des Bamberger Sports nicht mehr die Verantwortung. Gleichzeitig sprach der Stadtverband einen großen Dank aus für die stets großartige Unterstützung von Anliegen der Bamberger Vereine. "Du hattest immer ein offenes Ohr - seien es Zuschüsse für die Sportstätten oder gar spontane Hilfen für in Not geratene Vereine. Auch die wieder ins Leben gerufene Fußball-Stadtmeisterschaft wird stets mit deinem Namen verbunden bleiben. Überhaupt gehörte der Kampf um den städtischen Sportetat zu deinem persönlichen Selbstverständnis und politischen Vermächtnis", schrieb Wolfgang Reichmann namens der Vorstandschaft in der Dankesnachricht. 

Der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport weiter: "Nicht vergessen wollen wir, dass vor allem der gute Kontakt miteinander und der freundschaftliche Umgangston gerade im Sport nicht nur eine große Rolle spielt, sondern unter deiner Führung stets gepflegt wurde. Und das auch überparteilich, was dich besonders ehrt. Wir hoffen, dass wir in dir - trotz der veränderten politischen Landschaft - weiterhin einen gewichtigen Fürsprecher haben werden und wünschen für die Zukunft alles, alles Gute. Nochmals danke für sechs Jahre sportliches Miteinander." 

Christian Lange (CSU) war vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2020 Bürgermeister der Domstadt und unter anderem für den Sport zuständig. Zum Nachfolger Langes wählte der Stadtrat am Mittwoch Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg). 


Stadtverband gratuliert einem großen Funktionär - Dietfried Fösel wird 80 Jahre alt (30. April 2020)
Der jahrzehntelange Vorsitzende des ASV Gaustadt, Dietfried Fösel, feierte am 30. April seinen 80. Geburtstag. Glückwünsche hierzu bekam der bekennende Franke vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der von Vorsitzendem Wolfgang Reichmann und Vorstandsmitglied Robert Hatzold verfassten Gratulationsnachricht heißt es wörtlich unter anderem: "Wir wünschen dir alles Gute, vor allem: bleibe Gesund. Der Stadtverband für Sport dankt dir für dein weit überdurchschnittliches ehrenamtliche Engagement. Seit über 30 Jahren als Vorsitzender des ASV Gaustadt, als Richter im Fußball Sportgericht oder als Mitarbeiter des KSV Bamberg - nicht jeder Fußball Funktionär kann auf so unterschiedliche Tätigkeiten und vor allem über so viele Jahrzehnte im Ehrenamt zurückblicken. Dein langjähriges Wirken wurde im Sommer 2009 mit der Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes am Bande auch entsprechend gewürdigt. Nicht vergessen dürfen wir deine Zeitungsberichte für den Fränkischen Tag. Oder um deine Worte zu verwenden: für die hiesige Gazette. Dein Kürzel "df" im FT ist jedem Sportler bekannt, sagen wir fast jedem Sportler."  

Wolfgang Reichmann richtete sich neben den Glückwünschen für den Stadtverband noch mit weiteren Gedanken an den Jubilar. So erinnert er sich "noch gut an die unglaublich amüsanten und informativen Interviews für den BR, an die großartigen Auf- und traurigen Abstiege des ASV Gaustadt, die ich als freundschaftlicher Zaungast miterleben durfte. Dein unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz garniert mit einem gewissen Schalk im Nacken wird immer ein persönlicher Maßstab für andere sein".


Vereinspauschale wird verdoppelt - Vorstandsmitglied Saal: "Sie soll unbürokratisch und schnell zur Verfügung stehen" (23. April 2020) 
Gute Kunde für die Sport- und Schützenvereine. Am Dienstag hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, die Vereinspauschale in diesem Jahr zu verdoppeln. Der Betrag beläuft sich somit auf 40 Millionen Euro. In der aktuellen Corona-Krise ist dies eine notwendige Unterstützung der Vereine, wie Andreas Saal, Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport Bamberg, mitteilt: "Sie ist auch für unsere Sportvereine und für deren Mitglieder eine große Herausforderung. Es ist eine harte Zeit für uns alle - gerade für diejenigen, die den Sport lieben und mit Leidenschaft in den Vereinen Sport treiben. Niemand weiß, wann der Alltag wieder einkehren kann. Viele vermissen schon jetzt die Gemeinschaft und die schönen Momente, die uns der Vereinssport bietet. Auch die finanziellen Auswirkungen sind teilweise erheblich. Deshalb finde ich es gut, dass der Freistaat Bayern seine Vereine nicht hängen lässt und die Vereinspauschale verdoppelt. Wichtig ist, dass sie unbürokratisch und schnell unseren Vereinen zur Verfügung gestellt werden soll. Die Vereine brauchen die Unterstützung sofort. Zusätzlich sollten die Vereine auch das Corona-Soforthilfeprogramm in Anspruch nehmen, das man beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung u. Energie beantragen kann." Die Vereinspauschale wird jährlich unter Beachtung der Sportförderrichtlinien des Freistaats Bayern zur Unterstützung des Sportbetriebs der Vereine ausgereicht. Die Höhe der den jeweiligen Vereinen zustehenden Vereinspauschale wird mithilfe sogenannter Mitgliedereinheiten ermittelt. 

Die von der Staatsregierung verhängte und noch geltende Ausgangsbeschränkung erlaubt, darauf macht der Stadtverband auch aufmerksam, ausdrücklich Sport und Bewegung an der frischen Luft. So sind zum Beispiel Joggen, Wassersport auf natürlichen Gewässern, Reiten oder Fahrradfahren möglich. "Doch bi tte nicht vergessen, dass trotz des Erlaubten nach wie vor gilt: Gruppenbildungen sind nicht zulässig, der Mindestabstand ist nach wie vor zu wahren", erinnert der Vorsitzende des Stadtverbandes, Wolfgang Reichmann.


Stadtverband für Sport Bamberg gratuliert OB Starke zur Wiederwahl -
"Alle p
olitischen Akteure im neuen Stadtrat müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein" (31. März 2020)

Zur seiner Wiederwahl als Oberbürgermeister erhielt Andreas Starke die Glückwünsche vom Stadtverband für Sport Bamberg. In der Glückwunschnachricht an das alte und neue Stadtoberhaupt heißt es unter anderem: "Neben den etablierten Parteien wie den Christsozialen, den Sozialdemokraten und den Grünen gibt es ab Mai viele kleine Gruppierungen und Einzelstadträte, mehr als im aktuellen Gremium. Wir sprechen hier von einem bunten Strauß, der sich ab Mai den vielen anstehenden Aufgaben und Herausforderungen widmen wird. Für uns ist daher klar: Bamberg zu gestalten, Bamberg weiter zu entwickeln und Bamberg fit zu machen für die Zukunft - das wird eine Herausforderung, ja fast eine Herkulesaufgabe werden für alle politischen Kräfte."

Immer mehr Menschen wollen in Bamberg leben und arbeiten. Daher sei es wichtig, die vielen wichtigen Themen anzugehen und weiter fortzuführen: Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen, Klimaschutz, Schulsanierungen, Förderung des Sports und der Kultur, Entwicklung des Konversionsgeländes, Schaffung von bezahlbarem (sozialen)Wohnungsbau - um nur einige Themen zu nennen. "Es wird daher darauf ankommen, die vielen unterschiedlichen Interessen gut unter einen Hut zu bekommen und Entscheidungen zum Wohle der Stadt zu treffen. Was nicht passieren darf, ist Stillstand. Es darf aus parteipolitischen Gründen keine, oder nicht zu viele, Blockaden geben. Uns ist natürlich bewusst, dass das nicht in deiner Hand liegt. Wir hoffen, dass sich alle politischen Akteure des neuen Stadtrates ihrer Verantwortung nicht nur bewusst sind, sondern auch entsprechend handeln", heißt es in der vom ersten Vorsitzenden Wolfgang Reichmann und dessen Vorstandskollegen Robert Hatzold verfassten Gratulationsnachricht. 

Andreas Starke (SPD) setzte sich in der Stichwahl um das höchste Amt der Stadt Bamberg am 29. März gegen Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg) durch.


Stadtverband präsentiert sich selbstbewusst bei Mitgliederversammlung –
Wir sind wer“ (13. Februar 2020)

Zu seiner Mitgliederjahreshauptversammlung kam der Stadtverband für Sport Bamberg am Mittwochabend (12. Februar) im Vereinsheim der TSG 05 Bamberg zusammen. In seinem Jahresbericht zeigte sich erster Vorsitzender Wolfgang Reichmann selbstbewusst: „Nach einem Jahr vieler Neuerungen in der Außen-, aber auch in der Innendarstellung, lässt sich das abgelaufene Jahr unter der Überschrift ´Wir sind wer` zusammenfassen. Vieles, was auf den Weg gebracht worden ist, hat sich mittlerweile bewährt, was nicht heißt, dass manches durchaus auch einer Überarbeitung oder gar Änderung bedarf.“ Der Stadtverband habe, so Reichmann, im abgelaufenen Jahr 25 Stadtmeisterschaften begleitet. „Ein wahrhafter Boom, der vor Jahren undenkbar schien, und für den wir uns durchaus auch auf unsere eigenen Schultern klopfen dürfen, ohne die Zuständigkeit und Unterstützung der Vereine dabei zu vergessen. Dabei wurden 504 Urkunden verteilt und sage und schreibe 1.872 Gold- Silber- und Bronzemedaillen, schön Geschlechter getrennt, überreicht. Eine tolle Bilanz, und ein Ende ist nicht abzusehen“, nannte Reichmann konkrete Zahlen.

 Positiver Finanzbericht

Neben den Stadtmeisterschaften brachte der Stadtverband, um professioneller aufgestellt zu sein, in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sportamt eine neue Postadresse mit Briefkasten im Rathaus auf den Weg. Die Stadtwerke wurden kontaktiert und auf fehlende Busverbindungen und Straßenlaternen aufmerksam gemacht, „weil es nicht sein kann, dass Kurse ausfallen oder Kinder woanders hingeschickt werden müssen, nur weil der Zugang derart erschwert ist“. Und die Stadtwerke wurden sogar ein zweites Mal kontaktiert, um für die Bamberger Vereine einen einheitlichen, günstigen Stromtarif zu erreichen. „Wir haben einen neuen Fußballpokal gestiftet, weil der vorherige als Wanderpokal dem dreimaligen Stadtmeister FC Eintracht Bamberg überlassen werden musste“, nannte Reichmann einige Aktivitäten. Ebenfalls positiv viel der Finanzbericht aus, den Kassier Werner Thiele präsentierte: „Das Jahr 2019 wurde mit einem Gewinn von 1.600 Euro abgeschlossen. Insgesamt beträgt das Vermögen derzeit 13.600 Euro, auf dem Anlagenkonto befinden derzeit 7.000 Euro“, so die vom Finanzchef vorgelegten Zahlen.  

„Müssen noch selbstbewusster als in der Vergangenheit auftreten“

Für die Zukunft, so Wolfgang Reichmann, „zeigt das alles, dass wir als Stadtverband noch selbstbewusster als in der Vergangenheit auftreten müssen, wir sind nämlich nicht irgendwer und auch nicht die Brosamen mancher Vereine, die ja von uns Unterstützung erwarten, und für die wir uns mit aller Kraft einsetzen wollen.“ Für dieses Jahr kündigte der Vorsitzende an, die gesellschaftliche, soziale und gesundheitliche Bedeutung des Sports in der Region mit Wort und Tat weiterhin kräftig unterstützen. „Der Sport macht nämlich einen Großteil unserer heimischen Lebensqualität aus. Und deshalb steht dies ganz oben auf unserer Agenda 2020.“ Freuen konnte sich die Vorstandschaft, die noch ein weiteres Jahr im Amt bleibt, dass mit dem im vergangenen Jahr wieder gegründeten TSV Eintracht Bamberg ein neues Mitglied dem Stadtverband angehört. „Damit sind jetzt exakt 60 Vereine unter dem Dach des Stadtverbandes organisiert“, so Reichmann abschließend.

 Inklusion und Integration mehr fördern

Der für den Sport zuständige Bürgermeister Christian Lange referierte über die sportliche Entwicklungen in der Stadt. So floss gut 1 Mio. Euro in die Sportförderung, „das ist ein gutes Signal für den Sport“, so Lange. Zudem wurden für die Vereine 100.000 Euro ausgereicht und so einzelne Maßnahmen unterstützt. „Über die Sportförderrichtlinien werden wir jetzt Inklusion und Integration mehr fördern. Denn das ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Und die Sanierung und Gestaltung des Volksparks soll bis 2025 fertig sein, passend zum 100-jährigen Jubiläum in fünf Jahren“, erläuterte Lange.

Texte: 
Stadtverband für Sport/Robert Hatzold